Leiste
2 Jahre vor Beginn der Olympischen Spiele 2012

In der ersten Sendung am 30. September begleiteten wir die Weltmeisterin und Olympiasiegerin (Peking 2008) im Degenfechten, Britta Heidemann, nach London. Die 28-Jährige besuchte dort nicht nur altehrwürdige Sehenswürdigkeiten wie Piccadilly Circus und Big Ben, sondern vor allem auch die nagelneuen Sportstätten der kommenden Olympischen Sommerspiele. Außerdem reiste die Ausnahme-Fechterin nach Singapur zu den Olympischen Jugendspielen und trifft dort talentierte deutsche Nachwuchs-Athleten.
Britta Heidemann

Multitalent Britta Heidemann

mehr..
Steffi Nerius

Steffis Engagement im Behindertensport
mehr..
Youth Olympic Games

Auf ein Neues in Nanjing

mehr..
Sebastian Coe

Sebastian Coe: Alles läuft nach Plan
mehr..
Transparent Transparent   Transparent
 

bild1


Multitalent Britta Heidemann
Die 27-Jährige Olympiasiegerin im Fechten, Britta Heidemann hat gezeigt, dass trotz „Doppelbelastung“ Erfolg im Leistungssport möglich ist. Neben ihrer Leidenschaft Fechten, was sie seit 15 Jahren betreibt, entdeckte Heidemann während eines dreimonatigen Schulaufenthalts in China ihre Liebe zu Asien.
Ab 2001 studierte Heidemann Regionalwissenschaften Chinas an der Kölner Universität. Dafür lernte die sympathische Fechterin die chinesische Sprache, vertiefte ihre Kenntnisse über die chinesische Kultur und befasste sich schließlich bis zu ihrem Diplomabschluss im Frühjahr 2009 mit chinesischem Recht.
Heute spricht sie fließend chinesisch. In den vergangenen drei Jahren avancierte das deutsche Multitalent zur erfolgreichsten Degenfechterin aller Zeiten. Der WM-Titel in St. Petersburg (Russland) 2007 und EM Gold in Plovdiv (Bulgarien) 2009 waren herausragende Erfolge. Der Olympiasieg 2008 in ihrer Wahlheimat China ist allerdings die Krönung ihres „Titeltriples“.

zurück >

 
Transparent Transparent   Transparent
 

bild2


Steffis Engagement im Behindertensport
Sich als Weltmeisterin von der großen Bühne des Sports zu verabschieden, ist der Wunsch vieler Sportler. Für die wenigsten wird dieser Traum jedoch Wirklichkeit. Steffi Nerius gehört zu den „Glücklichen“, die dieses Kunststück geschafft haben. Dass Nerius im Sommer 2009 den WM-Titel sogar bei der Heim-WM in Berlin einfuhr, versüßt das Ende einer Bilderbuch-Karriere. Neben Gold bei der WM kann die Leverkusenerin zahlreiche weitere Erfolge aufweisen: Gold bei der EM in Göteborg 2006 oder Olympiasilber in Athen 2004, um nur einige "Highlights" zu erwähnen. Das Speerwerfen ist jedoch nicht Steffi Nerius einzige Passion. Seit mittlerweile acht Jahren engagiert sich die 38-Jährige für den Behindertensport. Jetzt, nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn, widmet sich die amtierende Weltmeisterin noch intensiver ihrer Trainingsgruppe beim TSV Bayer 04 Leverkusen. Aus einem Teilzeitjob in den zurückliegenden Jahren ist am 1. Oktober 2009 ein Vollzeitjob geworden. Bei ihrer Arbeit mit Behinderten setzt Nerius auf essentielle Eigenschaften wie Pünktlichkeit und Disziplin, und auch bei den Übungen geht es anspruchsvoll zur Sache: „Ich will meine Athleten/innen an ihre Leistungsgrenzen heranführen“, beschreibt Steffi ihr Ziel.

zurück >

 
Transparent Transparent   Transparent
 

bild3


Sebastian Coe: alles läuft nach Plan!
Am 27. Juli 2012 werden im Olympiastadion zu London die 30. Olympischen Sommerspiele eröffnet. Nach 1908 und 1948 finden die Spiele 2012 bereits zum dritten Mal in der britischen Millionenmetropole statt. Bis zum Startschuss in knapp zwei Jahren bleibt noch viel zu tun. Rund 10000 Menschen arbeiten täglich im East End Londons, um die Bauten und die Infrastruktur für das zweitgrößte Sportevent weltweit planmäßig fertigzustellen. "Derzeit läuft alles nach Plan", sagte Organisationschef Lord Sebastian Coe. Das Olympiastadion, das sich aus einem unteren Zuschauerring (ca. 25000 Plätze) und einer darüber angebrachten runden Stahltribüne (ca. 55000 Plätze) zusammensetzt, ist so gut wie fertig. Auch das Stahldach des Aquatics Centers ist bereits installiert. Von IOC-Seite gab es deshalb großes Lob für die perfekte zeitliche Planung. Auch die Infrastruktur nimmt Fahrt auf. So wurde vor kurzem eine Schnellzugverbindung von der Innenstadt zum Olympiagelände offiziell eingeweiht. Einzig die Kosten bereiten den Organisatoren noch Sorgen. Aus den etwa 4 Milliarden Euro, die in der Bewerbung veranschlagt wurden, sind inzwischen 10,4 Milliarden Euro geworden. Grund hierfür ist die vergebliche Suche nach privaten Bauherren für das Medienzentrum sowie das Olympische Dorf.

zurück >

 
Transparent Transparent   Transparent
 

bild4


Auf ein Neues in Nanjing!
IOC-Präsident Jacques Rogge und DOSB-Präsident Thomas Bach haben eine positive Bilanz der Olympischen Jugendspiele in Singapur (14. bis 26. August) gezogen.
"Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich bin begeistert", sagte der IOC-Chef zum Abschluss der Premiere.
Über 3500 Nachwuchsathleten aus 204 Ländern waren am Start. Allein aus Deutschland nahmen 70 Jugendliche teil, die insgesamt 23 Medaillen holten. Doch gerade der Medaillenspiegel war ein heiß diskutiertes Thema. Während der DOSB vollkommen auf die Veröffentlichung verzichtete, druckten Singapurs Staatsmedien den aktuellen Medaillenspiegel täglich ab. Für Sportler und Trainer stand jedoch der sportliche Erfolg im Vordergrund.
Die geringe Zuschauerzahl zu Beginn der Spiele mag ein kleiner Wermutstropfen auf der weißen Weste der Organisatoren gewesen sein, im Laufe der Veranstaltung füllten sich die Ränge jedoch mehr und mehr. Am Ende waren alle von den Olympischen Jugendspielen begeistert: Sportler,Trainer, Zuschauer, Funktionäre und die Organisatoren.

Auf ein Neues 2014 in Nanjing!

zurück >

 
Sendung
Archiv
Impressum