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Es ist wieder soweit. Am 27. August beginnen in Daegu (Südkorea) die 13. Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Nach dem erfreulichen Abschneiden des DLV-Teams bei der EM in Barcelona 2010, will die deutsche Mannschaft auch bei den Welttitelkämpfen ihr Können unter Beweis stellen. Wie sooft werden große Stücke auf die Werfergilde gehalten – nach erstklassigen Saisonleistungen ist das kein Wunder. Weltmeister Robert Harting (Diskus) und auch Christina Obergföll (Speer) haben an einem guten Tag eine reelle Goldchance. Als unangefochtene Nummer eins geht Betty Heidler ins Rennen. Mit ihrem Weltrekord Ende Mai hat sie die Konkurrenz das Fürchten gelehrt und gilt als Topfavoritin.

Zurück nach Deutschland: Unsere Vision-Gold Reporter besuchen die Blindenfußballmannschaft des MTV Stuttgart. Das Team aus der Schwabenmetropole gewann seit Einführung des geregelten Ligabetriebes 2008 alle vier Titel. Trotz des nationalen Erfolges steht ein Ziel über allem: Die Paralympics 2012.

 

 

Britta Heidemann

Leichtathletik Weltmeisterschaften Daegu vom 27.08.-04.09.

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Betty Heidler – In Daegu zählt nur die Goldmedaille

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Auch Blindenfußball kann begeistern!

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  Sebastian Coe Auch Blindenfußball kann begeistern!
Fußball für Blinde, wie soll das funktionieren? Dass Blindenfußball sehr wohl funktioniert und noch dazu sehr ansehnlich sein kann, beweist der MTV Stuttgart. Die Mannschaft von Trainer Ulrich Pfisterer dominiert die seit 2008 bestehende nationale Liga in beeindruckender Art und Weise.
Zum vierten Mal in Folge gewannen die Schwaben 2011 die Deutsche Meisterschaft. Erst seit 2006 wird Blindenfußball in Deutschland praktiziert. Gespielt wird mit einem rasselnden Ball, der ferner etwas kleiner als ein herkömmlicher Fußball ist. Das Rasseln dient den Spielern zur Orientierung. Außerdem helfen hinter dem Tor positionierte Mitspieler, so genannte „Guides“, dem Ballführenden durch Zurufen, das gegnerische Tor zu erahnen. Ohne aktive Kommunikation ist Blindenfußball nicht durchführbar. Auch deshalb wartet man während eines Blindenfußballspiels vergeblich auf Fangesänge von den Zuschauern.
Jeder der vier Feldspieler pro Team trägt eine Augenbinde, die beiden Torhüter dürfen etwas sehen. Auf internationaler Ebene hinkt Deutschland noch etwas hinterher. Bei der ersten EM-Teilnahme 2007 belegte das deutsche Team den siebten und damit letzten Platz.
Zwei Jahre später reichte es für Platz 5. Das große Ziel sind die Paralympics 2012 in London. Allein die Teilnahme wäre für Deutschland wie eine gefühlte Goldmedaille.

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  Steffi Nerius


Betty Heidler – In Daegu zählt nur die Goldmedaille
Damit hätte zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison wohl keiner gerechnet. Als Betty Heidler am 21. Mai 2011 beim internationalen Werfermeeting in Halle/Saale den Hammer 79,42 Meter weit warf und somit einen neuen Weltrekord aufstellte, war schon über drei Monate vor dem eigentlichen Saisonhöhepunkt, der Leichtathletik WM im Daegu (Südkorea), eines klar: Die WM-Favoritenrolle hat Heidler inne, unabhängig vom weiteren Saisonverlauf!
Die Saison verlief weiter sehr erfreulich. Am 23. Juli wurde die 27jährige im Kasseler Auestadion zum siebten Mal in Folge Deutsche Meisterin. Neben der beeindruckenden nationalen Dominanz hat sich die Wahlfrankfurterin auch international über die Jahre hinweg einen Namen gemacht. Zu dem Weltmeistertitel 2007 in Osaka sowie der Silbermedaille bei der Heim-WM in Berlin 2009 gesellt sich der Europameistertitel 2010 in Barcelona. Die gebürtige Berlinerin – Heidler lebte bis zu ihrem 17. Lebensjahr in Berlin-Marzahn – zog 2001 in ein Sportinternat nach Frankfurt. Bis heute fühlt sie sich in der Mainmetropole heimisch.
Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung bei der Bundespolizei zur Polizeimeisterin. Ferner studiert die Weltrekordlerin Jura an der Johann Wolfgang von Goethe Universität. In Daegu winkt nach Gold in Osaka 2007 der zweite WM-Titel auf asiatischem Boden.

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  Ausblick auf die WM in Daegu vom 27.08.-04.09.
Es ist wieder soweit. Am 27. August beginnen in Daegu (Südkorea) die 13. Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Nach dem erfreulichen Abschneiden des DLV-Teams bei der EM in Barcelona 2010, will die deutsche Mannschaft auch bei den Welttitelkämpfen ihr Können unter Beweis stellen. Wie sooft werden große Stücke auf die Werfergilde gehalten – nach erstklassigen Saisonleistungen ist das kein Wunder. Weltmeister Robert Harting (Diskus) und auch Christina Obergföll (Speer) haben an einem guten Tag eine reelle Goldchance. Als unangefochtene Nummer eins geht Betty Heidler ins Rennen. Mit ihrem Weltrekord Ende Mai hat sie die Konkurrenz das Fürchten gelehrt und gilt als Topfavoritin. Keine schlechten Aussichten auf einen Treppchenplatz hat ferner Matthias de Zordo, wenngleich die Speerwurfkonkurrenz in Andreas Thorkildsen ihren Meister gefunden zu haben scheint. Einen starken Eindruck machen zudem die Stabhochspringerinnen. Nach neuer persönlicher Bestleistung (4,75m) setzt Silke Spiegelburg in Daegu alles daran, ihre erste WM-Medaille zu gewinnen. Ähnlich ambitioniert tritt Martina Strutz an – sie stellte in diesem Jahr mit 4,78 Metern einen neuen Deutschen Rekord auf. Des weiteren zählen Athleten wie Jennifer Oeser (Siebenkampf), Malte Mohr (Stabhoch) oder aber Raul Spank (Hochsprung) zum Kreis der deutschen Medaillenaspiranten.

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