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Fünf EM-Medaillen 2010, vier weitere in diesem Jahr. Für den Wasserspringer Patrick Hausding hätte es zuletzt kaum besser laufen können. Unsere „Vision-Gold“ Reporter haben die Katze, wie Hausding bisweilen von seinem Trainer genannt wird, beim Heimatverein in Berlin besucht. Eine Balletteinheit als Teil des professionellen Trainingszyklus darf dabei nicht fehlen.
Hausdings Vereinskameradin, Maria Kurjo, dagegen hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Nach einem schweren Unfall Anfang 2010 kämpfte sich die Berlinerin auf bemerkenswerte Art und Weise zurück an die Spitze.

Außerdem bei Vision Gold: Der Deutsche Behinderten Sportverband wird 60. Unsere Reporter waren bei den Jubiläumsfeierlichkeiten in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom vor Ort.

 

 

 

Britta Heidemann

Patrick Hausding - Mit Flexibilität zum Erfolg

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Maria Kurjo kämpft sich zurück


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60 Jahre Deutscher Behinderten Sportverband

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  Sebastian Coe Jubiläum – Deutscher Behindertensportverband feiert 60
In der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom fand Anfang September der Festakt zum 60-jährigen Bestehen des Deutschen Behinderten Sportverbandes (DBS) statt. Vor einer Vielzahl geladener Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ließ DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher die vergangenen sechs Jahrzehnte Revue passieren. Sowohl Beucher als auch Bundespräsident Christian Wulff legten in ihrer Laudatio einen Schwerpunkt auf die Gleichbehandlung zwischen behinderten und nichtbehinderten Athleten. Ferner würdigten beide die sportlichen Erfolge. Mit insgesamt 574 000 Mitgliedern verteilt auf 5 600 Vereine in 17 Landes- und zwei Fachverbänden ist der DBS – bis 1975 besser bekannt unter dem Namen Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport (ADV) - der größte Behindertensportverband weltweit. Bei den Paralympischen Spielen in London 2012 messen sich dann die besten der 574000 deutschen Behindertensportler mit der Weltelite. Höchstleistungen und hoffentlich viele deutsche Medaillen haben im Olympiajahr für den DBS oberste Priorität.

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Maria Kurjo kämpft sich zurück
Sie gilt als ein Aushängeschild für den TSC Berlin: Die Wasserspringerin Maria Kurjo. Kurz nach dem Fall der Mauer wurde die heute 21jährige in Berlin geboren. Seit 1998 ist sie leidenschaftliche Wasserspringerin. Ein erstes Ausrufezeichen setzte die nur 1,58m kleine Kurjo bei den Junioren Europameisterschaften 2007, wo sie im italienischen Triest den zweiten Platz vom 10-Meter-Turm erreichte. Ihr bisher größter Erfolg im Seniorenbereich war die Bronzemedaille bei der EM 2011 in Turin. Doch Kurjo hatte auch Rückschläge zu verkraften.
Am 26. Februar 2010 verunglückte die Berlinerin in Rostock schwer. Beim Versuch eines dreieinhalbfachen Delphinsaltos streifte Kurjo schon während der ersten Drehung mit dem Kopf die Betonkante des Turmes und fiel anschließend regungslos ins Becken. Es folgten zwei Tage auf der Intensivstation. Glücklicherweise zog sich die Soldatin „nur“ eine Platzwunde sowie eine Gehirnerschütterung zu. Wie sie sich nach diesem Schockerlebnis in die europäische Elite zurückgekämpft und mit EM-Bronze im März belohnt hat, verdient höchsten Respekt. Die jüngsten Erfolge lassen auf olympische Glücksmomente in London hoffen.

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  Mit Flexibilität zum Erfolg
Das Jahr 2010 wird Patrick Hausding für immer im Gedächtnis behalten. Als erster Wasserspringer überhaupt hat er bei der Europameisterschaft im ungarischen Budapest in allen fünf Wettbewerben eine Medaille gewonnen. Normal ist eine Spezialisierung entweder auf Kunst- (1m, 3m Brett) oder Turmspringen (10m). Anders bei dem 21jährigen Multitalent. Neben den Einzelmedaillen überzeugte er ebenso in der Synchronkonkurrenz zusammen mit seinen Partnern Stephan Feck (3m) und Sascha Klein (10m). Auf globaler Ebene hat Hausding noch arg an der chinesischen Übermacht zu knabbern. Trotzdem stehen bereits zwei Synchron-Silbermedaillen auf der Habenseite. Seinen internationalen Durchbruch schaffte der Berufssoldat bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, wo er als 19jähriger Abiturient zusammen mit Sascha Klein vom 10 Meter Turm Platz zwei belegte. Gleiches gelang bei der WM 2011 in Shanghai. Schon mit sieben Jahren versuchte er sich erstmals an dieser speziellen Sportart, die einem Schnelligkeit, Kraft, Koordination und Beweglichkeit auf höchstem Niveau abverlangt. Nach mittlerweile 14 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften eine goldene Entscheidung. In London soll bei den Olympischen Spielen im kommenden Sommer dann endlich die deutsche Hymne ertönen. Das würde bedeuten: Olympiasieg für Patrick Hausding.

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