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Der Ruderachter ist die Königsdisziplin seiner Zunft. Wie sich eine Niederlage anfühlt, wissen die Protagonisten des Deutschland-Achters gar nicht mehr. Seit über drei Jahren gab sich das Aushängeschild des deutschen Ruderverbandes keine Blöße, die bis dato letzte Niederlage, das Aus bei den Olympischen Spielen 2008, war jedoch eine besonders schmerzhafte Erfahrung.

Unsere Vision-Gold Reporter besuchen in der aktuellen Sendung Schlagmann Kristof Wilke, Steuermann Martin Sauer und Trainer Ralf Holtmeyer, die Eckpfeiler des Erfolges.

Außerdem bei Vision-Gold: Die Sitzvolleyballerin Ronja Schmölders. Die Düsseldorferin spielt für Bayer 04 Leverkusen und die deutsche Nationalmannschaft eine tragende Rolle. Mit erst 19 Jahren gilt sie schon jetzt als ein Ausnahmetalent. Unsere Reporter begleiteten sie bei den Deutschen Meisterschaften.

 

 

 

Britta Heidemann

Deutschland Achter geht aufs Ganze

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Mit Sitzvolleyball zu neuem Mut.


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  Sebastian Coe Jubiläum – Deutscher Behindertensportverband feiert 60
In der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom fand Anfang September der Festakt zum 60-jährigen Bestehen des Deutschen Behinderten Sportverbandes (DBS) statt. Vor einer Vielzahl geladener Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ließ DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher die vergangenen sechs Jahrzehnte Revue passieren. Sowohl Beucher als auch Bundespräsident Christian Wulff legten in ihrer Laudatio einen Schwerpunkt auf die Gleichbehandlung zwischen behinderten und nichtbehinderten Athleten. Ferner würdigten beide die sportlichen Erfolge. Mit insgesamt 574 000 Mitgliedern verteilt auf 5 600 Vereine in 17 Landes- und zwei Fachverbänden ist der DBS – bis 1975 besser bekannt unter dem Namen Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport (ADV) - der größte Behindertensportverband weltweit. Bei den Paralympischen Spielen in London 2012 messen sich dann die besten der 574000 deutschen Behindertensportler mit der Weltelite. Höchstleistungen und hoffentlich viele deutsche Medaillen haben im Olympiajahr für den DBS oberste Priorität.

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Mit Sitzvolleyball zu neuem Mut
Knochenkrebs. So lautete die Diagnose für die damals erst dreizehnjährige Ronja Schmölders. Bis zu diesem Schockmoment war die Rheinländerin begeisterte Fußballerin und genoss das Leben. Im Zuge der schlimmen Krankheit wurde ihr ein Bein amputiert. Weil sie trotzdem aktiv Sport treiben wollte, versuchte Schmölders ihr Glück im Sitzvolleyball. Seit nunmehr zwei Jahren zaubert sie für Bayer 04 Leverkusen. Mit erst 17 Jahren ist sie außerdem seit 2009 Nationalspielerin – ein Ausnahmetalent. Als bisher „schönstes Erlebnis“ ihres Lebens bezeichnet die Gymnasiastin die Teilnahme an der Sitzvolleyball Weltmeisterschaft 2010 und die Zeit in Oklahoma. Der interkulturelle Austausch sei ein einzigartiges Erlebnis gewesen. Bisher gibt es im Sitzvolleyball noch keinen geregelten Ligabetrieb in Deutschland. Die Deutsche Meisterschaft wird jährlich in Form eines Turniers ausgespielt. Des weiteren findet jedes Jahr ein internationales Turnier (EM, WM oder die Paralympics) statt. Für den ultimativen Coup, die Teilnahme an den Paralympics in London, trainiert Ronja Schmölders zwei mal pro Woche in Leverkusen, als Nationalspielerin kommen ferner Wochenendlehrgänge sowie Athletiktraining hinzu. All die positiven Qualen nimmt Schmölders gerne in Kauf. Für den einen ganz großen Traum.

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  Deutscher Ruder-Achter geht aufs Ganze
Das Debakel von Peking sitzt noch heute tief. Letzter Platz im Vorlauf. Letzter Platz im Hoffnungslauf. Sang und klanglos ging der deutsche Ruderachter bei den Olympischen Spielen 2008 baden. So ernüchternd diese Momente auch gewesen sind, so beeindruckt die Bilanz seit dem Tiefpunkt. Dreimal in Folge gewann der von Ralf Holtmeyer trainierte Ruderachter seither WM-Gold. Den Erfolgen in Posen (2009) und Lake Karapiro (2010) folgte vor einem Monat der Triumph im slowenischen Bled. Über 30 Siege in Serie gelangen dem Ruderachter bereits. Um nach Seoul 1988 erneut die Goldmedaille bei Olympischen Spielen zu gewinnen, hält Holtmeyer die Spannung stets hoch. Kein Teammitglied hat einen Platz im Olympiaboot sicher. Stimmt die Leistung nicht mehr, wird das schwächste Glied ersetzt. Der Konkurrenzkampf ist also allgegenwärtig, was die Sportler täglich aufs Neue anspornen soll. Für das große Ziel „Olympiagold“ trainiert die Ruderequipe hauptsächlich im Bundesleistungszentrum in Dortmund. Der Dortmund-Ems Kanal biete exzellente Trainingsmöglichkeiten. Wenn am 1. August 2012 auf dem Dorney Lake zwischen Windsor und Eton der Startschuss für das Grand Final im Ruderachter ertönt, wird sich zeigen, ob sich all die Schindereien gelohnt haben.

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