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Es waren die bittersten Momente ihrer bisherigen Karriere. Die verpatzte Kür ließ für Aljona Savchenko und Robin Szolkowy den großen Traum von Olympischem Gold in Vancouver (2010) zerplatzen. Doch der Blick ist längst nach vorne gerichtet.
2014 soll es in Sotchi mit dem Olympiasieg klappen. Schon jetzt arbeiten sie unter der Leitung von Trainer Ingo Steuer hart für dieses Ziel. Unsere Reporter haben die beiden Protagonisten bei einer Sommer-Trainingseinheit besucht.

Außerdem bei Vision-Gold: Als einzige Rollstuhlfechterin trainiert Simone Briese-Baetke am Olympiastützpunkt in Tauberbischofsheim. Die gebürtige Rostockerin führt aktuell die Weltrangliste im Degenfechten (Kategorie B) an und macht sich berechtige Hoffnungen auf eine Teilnahme an den Paralympics.

 

 

 

 

Britta Heidemann

Das Streben nach Gold


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Briese-Baetke will hoch hinaus


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  Sebastian Coe Jubiläum – Deutscher Behindertensportverband feiert 60
In der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom fand Anfang September der Festakt zum 60-jährigen Bestehen des Deutschen Behinderten Sportverbandes (DBS) statt. Vor einer Vielzahl geladener Gäste aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ließ DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher die vergangenen sechs Jahrzehnte Revue passieren. Sowohl Beucher als auch Bundespräsident Christian Wulff legten in ihrer Laudatio einen Schwerpunkt auf die Gleichbehandlung zwischen behinderten und nichtbehinderten Athleten. Ferner würdigten beide die sportlichen Erfolge. Mit insgesamt 574 000 Mitgliedern verteilt auf 5 600 Vereine in 17 Landes- und zwei Fachverbänden ist der DBS – bis 1975 besser bekannt unter dem Namen Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport (ADV) - der größte Behindertensportverband weltweit. Bei den Paralympischen Spielen in London 2012 messen sich dann die besten der 574000 deutschen Behindertensportler mit der Weltelite. Höchstleistungen und hoffentlich viele deutsche Medaillen haben im Olympiajahr für den DBS oberste Priorität.

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Briese-Baetke will hoch hinaus
Beim Rollstuhlfechten ist Simone Briese-Baetke in ihrem Element. Erst vier Jahre lang betreibt die gebürtige Rostockerin diese interessante Sportart und hat dabei großen Erfolg. In der Kategorie B – Die Athleten können ihren Oberkörper (vor allem Arme und Hände) ohne Einschränkungen einsetzen – führt sie die Weltrangliste in ihrer Paradedisziplin, dem Degenfechten, an. Die 45jährige leidet an Multipler Sklerose. Ferner ist ihr Sichtfeld seit einem operativen Eingriff gegen die Epilepsie – ein Sehnerv wurde getroffen – eingeschränkt. Trotz ihrer Krankheit suchte die Frau aus Mecklenburg Vorpommern neue Herausforderungen. Ein konditioneller Anspruch, die Möglichkeit mit ihrem visuellen Handicap umzugehen und der mentale Aspekt waren die drei Hauptkriterien für Briese-Baetke, welche sie im Fechtsport optimal verknüpfen kann. Aufgrund der fehlenden nationalen Konkurrenz wechselte die Rollstuhlfechterin im April 2008 nach Tauberbischofsheim. In dem baden-württembergischen Fechtmekka trainiert sie akribisch mit nichtbehinderten Sportlern. Eine Teilnahme an den Paralympischen Spielen in London 2012 wäre die Belohnung für all die Mühen der letzten Jahre und ist im Zuge der jüngsten Erfolgsgeschichten wahrscheinlicher denn je.

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  Das Streben nach Gold
Das Eiskunstlaufpaar Robin Szolkowy und Aljona Savchenko hat viel erreicht in seiner Karriere. Sieben mal Deutscher Meister, vier Mal Europameister und stolze drei Mal waren Szolkowy und Savchenko bisher bei Welttitelkämpfen erfolgreich. Doch all die Triumphe würde das Paar, welches seit 2003 von Ingo Steuer trainiert wird, sofort gegen den einen, vollkommenen Sieg eintauschen: Die olympische Goldmedaille. Angepeilt war diese bereits bei den vergangenen Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010. Doch eine verpatzte Kür ließ die erhoffte Goldmedaille „nur“ in Bronze glänzen. Noch sind es über zwei Jahre bis Sotchi 2014, die Vorbereitungen allerdings laufen schon heute auf Hochtouren. Sechs Tage pro Woche verbringt das Trio gemeinsam auf der Eisfläche. Ein Trainingstag beinhaltet zwei Trainingseinheiten. In den Sommermonaten nehmen Robin und Aljona dafür eine tägliche Autofahrt von ihrem Heimatort Chemnitz in die Landeshauptstadt Dresden in Kauf – die Eisfläche in Chemnitz wird den Sommer über aus finanziellen Gründen abgetaut. Die Voraussetzungen sind schon jetzt geschaffen für die bestmögliche Olympiavorbereitung. Ein Saisonverlauf wie der zurückliegende ginge mit dem Olympiasieg einher. 2010/2011 siegte das Paar bei allen Wettkämpfen.

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