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Triathlon gilt als die anspruchsvollste aller Sportarten. Nur wem es gelingt, die drei einzelnen Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen perfekt miteinander zu verbinden, hat eine reelle Siegchance. In der Januarausgabe von Vision Gold besuchen unsere Reporter das Triathlonpaar Steffen Justus und Rebecca Robisch in ihrer Wahlheimat Saarbrücken. Dort geben die beiden einen Einblick in den harten Trainingsalltag eines Triathleten und präsentieren ihre gemeinsame Wohnung.

Außerdem bei Vision Gold: Nach einer langwierigen Ellbogenverletzung trainiert der Gewichtheber Mario Hochberg härter denn je. In London will der gebürtige Jenaer zum vierten Mal an Paralympischen Spielen teilnehmen.

 

 

 

 

 

Britta Heidemann

Rebecca Robisch - Das Ziel vor Augen

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Steffen Justus - Mit Außenseiterchancen nach London

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  Sebastian Coe Mario Hochberg will es zum vierten Mal wissen

In seiner Heimat Thüringen ist Mario Hochberg auch bei den nicht behinderten Sportlern ein hoch geschätzter Konkurrent. Hochberg ist seit einem Arbeitsunfall im Jahr 1995 querschnittsgelähmt und startet für gewöhnlich im Behindertenwettbewerb. Die Landesmeisterschaften der Aktiven in Thüringen zählen dennoch zu den Standardwettbewerben im Rahmenterminkalender des 41jährigen, nicht zuletzt wegen seiner Seriensiege in den Jahren 2000-2005 sowie 2007-2009. Schon vor seinem schicksalsträchtigen Unfall übte Hochberg Gewichtheben aus, so dass ihm der Wiedereinstieg 1997 nicht schwer fiel. Nach seiner Rückkehr mischte er – neben den nationalen Meisterschaften – vor allem bei kontinentalen Meisterschaften zumeist ganz vorne mit. Sein größter Erfolg ist der Europameistertitel in Piestany (Slowakei) 2003. Erst seit März 2011 – eine langwierige Ellenbogenverletzung setzte Hochberg knapp acht Monate außer Gefecht – verfolgt der Gothaer intensiv das Ziel, im bevorstehenden Sommer zum vierten Mal an den Paralympischen Spielen teilzunehmen. Nach Platz 11 bei seiner Premiere in Sydney 2000 sowie einem beachtlichen fünften Platz vor vier Jahren in Peking, will es der Familienvater nochmal wissen, in London 2012.

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Mario Hochberg will es zum vierten Mal wissen

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Mit Außenseiterchancen nach London

1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und zehn Kilometer Laufen – dieses Programm muss ein Triathlet absolvieren, wenn er an den Olympischen Spielen in London teilnehmen möchte. Steffen Justus ist bereits für den olympischen Triathlonwettbewerb qualifiziert. Am Olympiastützpunkt Saarbrücken schuftet der 29jährige täglich, um sich perfekt auf seinen persönlichen Karrierehöhepunkt vorzubereiten. Der gebürtige Jenaer entdeckte die Liebe zu der wohl anstrengendsten Sportart erst verspätet. Zu Beginn seiner sportlichen Karriere widmete sich Justus dem Laufen. Mit 15 Jahren probierte er dann Triathlon aus – seine wahre Passion war gefunden. Bis ins Jahr 2000 startete der Wahlsaarländer in beiden Disziplinen, daraufhin fokussierte er sich allerdings voll und ganz auf Triathlon. Heute, knapp zwölf Jahre später, erntet er die Lorbeeren für all die harten Trainingseinheiten bei Wind und Wetter. Bereits 2009 deutet Justus sein wahres Können an und wird Fünfter in der Weltmeisterschaftsserie über die olympische Distanz, welche insgesamt sieben Wettbewerbe umfasst; 2010 erreicht er gar den Silberrang. Eine Medaille scheint in London schwer zu realisieren, Außenseiterchancen hingegen sind ihm nicht abzusprechen – Der Wettkampf von Jan Frodeno (Olympiasieger 2008) macht Mut.

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  Das Ziel vor Augen

Das Jahr 2011 wird Rebecca Robisch lange Zeit im Gedächtnis behalten. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei den U23-Triathlon Weltmeisterschaften in Peking im September und dem Umzug in eine gemeinsame Wohnung mit Lebensgefährte Steffen Justus verliefen die vergangenen zwölf Monate durchaus erfreulich für die 23jährige. Der dritte Platz von Peking bestätigte die ansteigende Formkurve der gebürtigen Fränkin über die letzten Jahre hinweg. Sportliche Erfolge wie diese waren in den Jahren 2008 und 2009 nicht die Regel. Ein Übertrainingssyndrom setzte Robisch 2008 drei Monate lang außer Gefecht. Nach diesem Rückschlag folgte 2009 die nächste Schockdiagnose: Pfeiffersches Drüsenfieber und damit einhergehend weitere sechs Monate Sportpause. Frei von Verletzungen verfolgt Rebecca Robisch 2012 ein Ziel, welches auf ihrer Homepage auch unter dem Punkt „Größtes Ziel“ angegeben ist: Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London 2012. Zusammen mit ihrem Lebensgefährte und Triathleten Steffen Justus (schon qualifiziert) quält sich Rebecca Robisch in unzähligen Trainingseinheiten am Olympiastützpunkt in ihrer Wahlheimat Saarbrücken, bis es hoffentlich heißt: Triathletin Rebecca Robisch für Olympische Spiele qualifiziert.

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