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Mit erst 21 Jahren hat die Volleyballerin der Roten Raben Vilsbiburg, Lenka Dürr, schon einiges erreicht. Neben zwei nationalen Titeln 2008 und 2010 steht der Pokalsieg 2009. Ferner gewann sie 2009 mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft. 2012 steht die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Fokus. In der Märzausgabe von Vision-Gold besuchen unsere Reporter Lenka Dürr in Vilsbiburg und begleiten das Team zur Pokalendrunde nach Halle/Westfalen.

Außerdem bei Vision Gold: Der Leichtathlet Heinrich Popow will nach drei Bronzemedaillen in Athen und einer Silbermedaille in Peking bei den Paralympischen Spielen in London endlich Gold gewinnen.

 

 

 

 

 

Britta Heidemann

Lenka Dürr - mit jugendlichem Elan nach London
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Heinrich Popow hat seine Chance genutzt
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  Sebastian Coe Mario Hochberg will es zum vierten Mal wissen

In seiner Heimat Thüringen ist Mario Hochberg auch bei den nicht behinderten Sportlern ein hoch geschätzter Konkurrent. Hochberg ist seit einem Arbeitsunfall im Jahr 1995 querschnittsgelähmt und startet für gewöhnlich im Behindertenwettbewerb. Die Landesmeisterschaften der Aktiven in Thüringen zählen dennoch zu den Standardwettbewerben im Rahmenterminkalender des 41jährigen, nicht zuletzt wegen seiner Seriensiege in den Jahren 2000-2005 sowie 2007-2009. Schon vor seinem schicksalsträchtigen Unfall übte Hochberg Gewichtheben aus, so dass ihm der Wiedereinstieg 1997 nicht schwer fiel. Nach seiner Rückkehr mischte er – neben den nationalen Meisterschaften – vor allem bei kontinentalen Meisterschaften zumeist ganz vorne mit. Sein größter Erfolg ist der Europameistertitel in Piestany (Slowakei) 2003. Erst seit März 2011 – eine langwierige Ellenbogenverletzung setzte Hochberg knapp acht Monate außer Gefecht – verfolgt der Gothaer intensiv das Ziel, im bevorstehenden Sommer zum vierten Mal an den Paralympischen Spielen teilzunehmen. Nach Platz 11 bei seiner Premiere in Sydney 2000 sowie einem beachtlichen fünften Platz vor vier Jahren in Peking, will es der Familienvater nochmal wissen, in London 2012.

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Heinrich Popow hat seine Chance genutzt

Es war ein besonderer Moment für Heinrich Popow. Im Rahmen der Behindertensportlerwahl 2011 bekam er als erster Athlet den Paralympics-Pass für die Paralympischen Spiele 2012 ausgehändigt. Schon neun Monate vor dem eigentlichen Wettkampf ist das Jahreshighlight omnipräsent. Popow gilt nicht erst seit seinem zweifachen Goldmedaillengewinn bei den Weltmeisterschaften von Christchurch 2011 als die große Hoffnung des deutschen Teams. Bereits 2004 gelang dem damals 20jährigen in Athen mit drei Bronzemedaillen (100 m, 200 m, Weitsprung) ein sensationeller Einstand auf der großen Bühne des Behindertensports, auch 2008 in Peking ging Popow nicht leer aus (Silber über 100 m). Zum Behindertensport kam der Wahlleverkusener, der mit sieben Jahren aus Kasachstan nach Deutschland übersiedelte, durch eine tragische Diagnose. Im Zuge eines schlecht verheilten Sportunfalls wurde ein Tumor in der linken Wade diagnostiziert, eine Amputation war unumgänglich. Sein großer Traum vom Fußballprofi war zerplatzt, dennoch arrangierte sich Heinrich Popow mit seinen Möglichkeiten, wie seine Erfolge beweisen; dem Fußball blieb er ebenso erhalten: Als IT-Systemadministrator bei Bayer 04 Leverkusen.

 

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  Mit jugendlichem Elan nach London

Für ihren Verein, die Roten Raben Vilsbiburg, ist Lenka Dürr unverzichtbar geworden. Seit nunmehr sechs Jahren spielt die gebürtige Memmingerin für das niederbayerische Topteam. Die erst 21jährige besetzt die wichtige Position der Libera - die Spezialistin für die Annahme und Abwehr von Angriffsschlägen - was ihre konstant guten Leistungen noch wertvoller erscheinen lässt. Mit den Roten Raben gewann Dürr zahlreiche Titel, darunter zweimal die Deutsche Meisterschaft (2008, 2010) sowie den Pokal 2009. Auch mit der Nationalmannschaft ist sie erfolgreich. Dem Jugend-Europameistertitel 2007 folgte 2009 der WM-Triumph mit den Juniorinnen. Zwei Jahre später gelang Platz 2 bei der EM der Damen. Noch haben beide Volleyball Nationalmannschaften die Möglichkeit auf die Olympia-Qualifikation, speziell den Damen werden nach der überzeugenden EM-Leistung 2011 gute Chancen eingeräumt. Gewinnen sie das kontinentale Qualifikationsturnier (29.4.-07.05. in Istanbul) oder belegen bei dem Qualifikationsturnier in Japan (18.-29.05.) einen der ersten drei Plätze, ist das Olympia-Ticket gelöst und gleichzeitig der nächste Schritt auf der Karriereleiter von Lenka Dürr vollzogen.

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