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Club der Champions 2010

Portugal – hier an der Algarve machen 68 deutsche Top-Athleten Urlaub. Aber nicht nur Spaß, Sport und Relaxen sind angesagt: Am Ende der Woche wählen die Olympiasieger, Welt- und Europameister ihren Champion des Jahres. Vision Gold war mit dabei und hat zwei interessante Persönlichkeiten intensiv begleitet:
Zum einen die Biathlon-Legende Kati Wilhelm, die alles in Ihrer Karriere erreicht hat und nun nach Ihrer aktiven Zeit einen neuen Lebensabschnitt im Visier hat. Und: Christian Reif, den amtierenden Europameister im Weitsprung. Die 8 Meter 47 in Barcelona seien noch ausbaufähig, meint Reif. Ein Mann, mit vielen Zielen.
Einer von dem man wohl bei den kommenden Olympischen Spielen in London so einiges hören wird. Außerdem stellen wir die Skifahrer Gerd Schönfelder und Martin Braxenthaler vor. Niemand holte so viele Goldmedaillen bei den Paralympics wie sie.

Britta Heidemann

Kati Wilhelm und Christian Reif

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Steffi Nerius

Skirennläufer Gerd Schönfelder und Martin Braxenthaler
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Sebastian Coe

Fotoshooting mit Boblegende
Andre Lange

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Auf ein Neues in Nanjing

IOC-Präsident Jacques Rogge und DOSB-Präsident Thomas Bach haben eine positive Bilanz der Olympischen Jugendspiele in Singapur (14. bis 26. August) gezogen.
"Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich bin begeistert", sagte der IOC-Chef zum Abschluss der Premiere.
Über 3500 Nachwuchsathleten aus 204 Ländern waren am Start. Allein aus Deutschland nahmen 70 Jugendliche teil, die insgesamt 23 Medaillen holten. Doch gerade der Medaillenspiegel war ein heiß diskutiertes Thema. Während der DOSB vollkommen auf die Veröffentlichung verzichtete, druckten Singapurs Staatsmedien den aktuellen Medaillenspiegel täglich ab. Für Sportler und Trainer stand jedoch der sportliche Erfolg im Vordergrund.
Die geringe Zuschauerzahl zu Beginn der Spiele mag ein kleiner Wermutstropfen auf der weißen Weste der Organisatoren gewesen sein, im Laufe der Veranstaltung füllten sich die Ränge jedoch mehr und mehr. Am Ende waren alle von den Olympischen Jugendspielen begeistert: Sportler,Trainer, Zuschauer, Funktionäre und die Organisatoren.

Auf ein Neues 2014 in Nanjing!

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Fotoshooting mit Andre Lange

Bobsport-Legende Andre Lange hat im Rahmen der „Champion des Jahres“-Veranstaltung in Portugal bei einem exklusiven Fotoshooting mitgemacht.
Der Düsseldorfer Starfotograf Claudius Holzmann setzte den viermaligen Olympiasieger und Champion des Jahres 2010 im Auftrag des Olympia-Versicherers Zurich in Szene. Neben Andre Lange wurden fünf weitere Spitzen-Sportler für die neue Zurich-Kampagne abgelichtet, darunter auch der Weitsprung-Europameister Christian Reif und die Sportlerin des Jahres 2009, Steffi Nerius.
Die Kunstaktion ist für einen guten Zweck: Die Foto-Unikate werden am Ende hochpreisig versteigert. Ein Erlös zu Gunsten der Stiftung Deutsche Sporthilfe und deren Kampagne „Dein Name für Deutschland“. Mit der Aktion, wirbt die Stiftung um mehr Unterstützung für Nachwuchs- und Spitzensportler.

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Steffi Nerius


Es gibt nur ein Gas - und das ist Vollgas

Wie auch Gerd Schönfelder zeichnet sich Martin Braxenthaler durch seinen unbedingten Willen aus. Nicht zuletzt die furiose Aufholjagd im Riesenslalom Wettbewerb von Vancouver – Braxenthaler fuhr im Paralympischen Finale auf den Goldrang, nachdem es im ersten Durchgang „nur“ für Platz zwei reichte – hat dies eindrucksvoll bewiesen.
Schon lange vor diesem Triumph zählte der Traunsteiner zur deutschen Erfolgsriege bei internationalen Wettbewerben. „Braxi“ gilt als Draufgänger. Ganz nach dem Motto „Lieber rausfliegen als Platz vier“ stürzt er sich Winter für Winter die Pisten hinunter. „Es gibt nur ein Gas und das ist Vollgas“, so Braxenthaler. Er avancierte mit seinen unter anderem acht Olympiasiegen, sechs Weltmeistertiteln und insgesamt neun Weltcupgesamtsiegen zu dem Topathleten schlechthin im Monoskisport.
Der 38-Jährige Bayer kam durch ein tragisches Unglück zum Monoskifahren. Bei einem Betriebsunfall zertrümmerten Ziegelsteine einen Wirbel. Seitdem ist Braxenthaler ab dem achten Wirbel querschnittsgelähmt. In seiner „skifreien“ Zeit unternimmt der Naturliebhaber gerne Radtouren in ansprechender Landschaft. Ferner fiebert der bekennende Bayernfan bei Spielen seines Herzensvereins mit, wenn es ihm seine Zeit erlaubt.

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  Britta Heidemann

Schönfelders Bilanz einzigartig

Gerd Schönfelder gilt als Vorbild für Menschen mit körperlicher Behinderung. Bei einem schweren Unfall 1989 - er hatte versucht, einen anfahrenden Zug zu erreichen und geriet dabei zwischen Bahnsteig und Zugwaggon - verlor der damals 19jährige seinen rechten Arm. 21 Jahre später ist Schönfelder der erfolgreichste deutsche Paralympics-Athlet aller Zeiten. Seit 1992 in Albertville hat der Kulmainer insgesamt 22 Medaillen - davon 16 goldene - eingeheimst. Eine einzigartige Bilanz.
Auch das private Glück kam dabei nicht zu kurz. Er ist glücklicher Familienvater zweier Kinder. Sohn Leopold kam zur Welt, als Schönfelder gerade die Super-Kombination bei den Paralympischen Spielen gewonnen hatte. Als er von der Geburt erfuhr, sagte der "Stier von Kulmain": „Heute ist ein Tag, an dem man sich fragt, ob man nicht träumt. An dem einfach alles passt." Ab und zu jobbt er im elterlichen Sportfachhandel, doch seine Leidenschaft bleibt der Wintersport, wo er inzwischen die C-Trainer Lizenz des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) erworben hat.
Der Oberpfälzer gilt als sportliches Aushängeschild. Er kann auf eine ereignisreiche Karriere zurückblicken. Trotz seiner Behinderung hat er nie aufgehört, positiv zu denken und anderen Menschen Mut zu machen. Ein Vorbild eben.

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  Christian Reif

Reif für deutschen Rekord reif

Schon vor seinem Goldsprung mit 8,47 Metern bei der EM in Barcelona strotzte Christian Reif vor Selbstbewusstsein. "Acht Meter in der Qualifikation sind machbar. Da mache ich mir keine Gedanken." Seine persönliche Bestleistung pulverisierte er letztlich um 20 Zentimeter und holte souverän Gold.
Schnelligkeit, technische Perfektion und Konstanz zählen zu den Stärken von Deutschlands derzeit bestem Weitspringer. Schon 2007 bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Osaka deutete er mit Platz neun sein Potenzial an, doch in der Folgezeit plagten den 26jährigen viele Verletzungen. Das Olympiajahr 2008 wurde für ihn gar zum "Seuchenjahr". Jetzt hat er sich zurückgemeldet - stärker denn je. In Karlsruhe studiert er Sportwissenschaft sowie Gesundheits- und Fitnessmanagement.
Als 13jähriger entschied er sich für die Leichtathletik und gegen den Fußball. Seine Erfolge haben dem Ippenheimer Recht gegeben. Und seine neuen Ziele sind längst definiert: "Den Deutschen Rekord hole ich mir". Sieben Zentimeter fehlen Reif noch, um an die Rekordmarke von Lutz Dombrowski (8,54 m) heranzukommen. Das WM-Jahr wird zeigen, wohin der Weg des Sympathieträgers geht.

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  Christian Reif

"Rotkäppchen" Kati Wilhelm

Als Deutschlands Top-Biathletin Kathi Wilhelm im Frühjahr 2010 in Khanty-Mansysk (Sibirien) zum letzten Mal in ihrer aktiven Laufbahn das Ziel überquerte, flossen unaufhaltsam Tränen. Verständlich, denn die Thüringerin zog elf Jahre lang erfolgreich mit dem Kleinkalibergewehr auf dem Rücken durch die schneebedeckten Loipen. Mit insgesamt sieben olympischen Medaillen, darunter drei goldene, fünf WM-Titeln, 21 Weltcupsiegen und dem Gesamt-Weltcup 2006, zählt Wilhelm zu den erfolgreichsten Biathletinnen.
Und das, obwohl „Rotkäppchen“, wie Wilhelm aufgrund ihrer knallroten Haarfarbe genannt wird, nur durch einen Zufall den Weg zum Biathlonsport fand. Bei der Militärweltmeisterschaft 1999, bei der Wilhelm noch als Langläuferin an den Start ging, probierte sie das Zielschießen zum ersten Mal aus. Da die Langlaufsaison schlechter als erwartet verlief und die ersten Versuche am Schießstand sehr vielversprechend waren, folgte prompt der Sportartwechsel. Schon im Grundschulalter begann Wilhelm mit dem Langlaufsport. Aufgrund ihrer Affinität zum Sport absolvierte sie ihr Abitur (1,3) auf dem Sportgymnasium in Oberhof.
Kati ist neben dem Biathlonsport als Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr tätig. Für die kommende Zeit hat sich die 34jährige vorgenommen, ihr Studium (Internationales Management) an der FH Ansbach zu intensivieren. Auch einer Tätigkeit im Medienbereich à la Sven Fischer und Ricco Groß könnte sich "Rotkäppchen" Kati gut vorstellen.

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