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Für Nicole Reinhardt und Max Hoff steht mit den Olympischen Spielen 2012 ein absolutes Karrierehighlight bevor. Bereits in Peking nahmen die beiden Kanuten an den olympischen Wettbewerben teil. Reinhardt gewann mit dem Vierer (500m) die Goldmedaille, Max Hoff wurde im Einer (1000m) Fünfter. In der Maiausgabe von Vision-Gold begleiten unsere Reporter die ehrgeizigen Sportler bei einer Trainingseinheit in Potsdam und treffen die beiden gemeinsam in Duisburg bei einem olympischen Qualifikationswettkampf.

Außerdem bei Vision Gold: Tandem. Zusammen mit ihrer Pilotin Ellen Heiny hat die sehbehinderte Henrike Handrup im paralympischen Sommer einiges vor. Unsere Reporter verbringen mit den beiden einen Tag im Wald-Kletterpark von Velbert.

 



Nicole Reinhardt will es auch alleine packen

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Max Hoff sehnt sich nach dem olympischen Coup

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Auf ein Neues in Nanjing

IOC-Präsident Jacques Rogge und DOSB-Präsident Thomas Bach haben eine positive Bilanz der Olympischen Jugendspiele in Singapur (14. bis 26. August) gezogen.
"Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich bin begeistert", sagte der IOC-Chef zum Abschluss der Premiere.
Über 3500 Nachwuchsathleten aus 204 Ländern waren am Start. Allein aus Deutschland nahmen 70 Jugendliche teil, die insgesamt 23 Medaillen holten. Doch gerade der Medaillenspiegel war ein heiß diskutiertes Thema. Während der DOSB vollkommen auf die Veröffentlichung verzichtete, druckten Singapurs Staatsmedien den aktuellen Medaillenspiegel täglich ab. Für Sportler und Trainer stand jedoch der sportliche Erfolg im Vordergrund.
Die geringe Zuschauerzahl zu Beginn der Spiele mag ein kleiner Wermutstropfen auf der weißen Weste der Organisatoren gewesen sein, im Laufe der Veranstaltung füllten sich die Ränge jedoch mehr und mehr. Am Ende waren alle von den Olympischen Jugendspielen begeistert: Sportler,Trainer, Zuschauer, Funktionäre und die Organisatoren.

Auf ein Neues 2014 in Nanjing!

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  Auf dem Tandem eine Einheit: Henrike Handrup & Ellen Heiny

Henrike Handrup und Ellen Heiny sind ein eingespieltes Team. Die beiden Tandem-Fahrerinnen mischen seit fünf Jahren die internationale Tandem-Elite auf und haben sich auch für die Paralympics in London einiges vorgenommen: „Im Straßenrennen wünschen wir uns eine Medaille“, lässt Henrike Handrup verlauten. Die 29jährige Wuppertalerin kam sehbehindert zur Welt, ihr Sehvermögen beträgt lediglich 10 Prozent. Gemeinsam mit ihrem Guide Ellen Heiny arrangiert sich Handrup durchaus bemerkenswert mit ihrem Handicap. Sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße konnte das Tandem-Duo bereits mit Erfolgen aufwarten. Drei Medaillen bei Weltmeisterschaften stehen auf der Habenseite. Neben dem Sport studierte Henrike Handrup Psychologie und ist heute Diplom-Psychologin. Erst während ihres Studiums begann sie mit dem professionellen Tandemsport. Ihre Pilotin Ellen Heiny arbeitet als Grafik Designerin, für einen Ausgleich fernab dieser anspruchsvollen Sportart ist also bei beiden gesorgt. Fünf Tickets sind für die Frauen der deutschen Rad-Mannschaft für die Paralympics reserviert. Die Chancen auf eine Nominierung stehen gut für die verschmolzene Einheit auf zwei Rädern und vier Pedalen.

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Max Hoff sehnt sich nach dem olympischen Coup

Max Hoff hat dieser Tage nur ein Ziel vor Augen, dem er nahezu alles unterordnet: Die Olympischen Spiele in London. Alleine 12 Wochen hat der 29jährige um den Jahreswechsel herum im Grundlagentrainingslager verbracht, dazu kamen zwei Wochen Skilager in St. Moritz. Für weihnachtliche Familienstimmung blieb da wenig Zeit. Auch in seiner neuen Trainingsheimat Essen bestimmen schweißtreibende Einheiten den Tagesablauf. Nach Platz fünf in Peking visiert Hoff olympisches Edelmetall an. Zwei Weltmeistertitel über die 1000-Meter-Distanz in den Jahren 2009 und 2010 unterstreichen seine Ambitionen. Im vergangenen Jahr misslang dem gebürtigen Troisdorfer zwar die Titelverteidigung (K1000), allerdings siegte er mit dem Vierer und sicherte sich Gold über 5000 Meter. Außerdem hatte das Jahr 2011 noch ein Highlight der besonderen Art und Weise parat: Sportlerinnen und Sportler anderer Disziplinen wählten Max Hoff zum „Champion des Jahres 2011“. Trotz namhafter Konkurrenz beeindruckte Hoff die deutsche Sportelite am meisten. Vor dem Wechsel zum Kanurennsport 2006/2007 war er 12 Jahre im Wildwasserkanu aktiv. Neben dem Sport hat Hoff studiert und im Januar 2010 seine Diplomarbeit in Molekularbiologie abgeschlossen. Eine Promotion soll folgen – jedoch erst nach dem Medaillengewinn in London.

 

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  Nicole Reinhardt will es auch alleine packen

Der Start in das Olympiajahr 2012 verlief für Nicole Reinhardt alles andere als glücklich. Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle bei beiden nationalen Qualifikationen, muss die 26jährige ihre Nominierung für die Olympischen Spiele mit guten Weltcupergebnissen in Duisburg und Posen (Polen) bestätigen. Das Potential dazu hat sie allemal. Allein 16 mal war die gebürtige Lampertheimerin bei Welt- und Europameisterschaften siegreich. Auch eine olympische Goldmedaille ziert ihre Erfolgsakte. In Peking siegte Reinhardt über 500m im Vierer-Kajak. An der Themse strebt sie nun eine Einzelmedaille an. Für diesen Traum trainiert Reinhardt täglich hart in ihrer Wahlheimat Potsdam, wo sie seit drei Jahren lebt. Mit Hilfe einer hochmodernen Gegenstromanlage muss die ehrgeizige Kanutin nicht einmal in den ungemütlichen Wintermonaten auf ihre Trainingseinheiten im Wasser verzichten respektive in wärmere Gefilde reisen. Unter Laborbedingungen kann das Trainingspensum perfekt durchgeführt werden. Fernab des Sports hat Nicole Reinhardt ein Faible fürs Shoppen. Ferner besitzt sie eine künstlerische Ader: Das Design ihres Kanus hat die Ehrenbürgerin von Lampertheim selbst entworfen. Optisch gesehen steht einem erfolgreichen Abschneiden in London nichts im Wege…

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