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Noch vor zwei Jahren war er nur den wahren Kenner des Schwimmsports ein Begriff, seit den Weltmeisterschaften 2011 in Shanghai ist er in aller Munde: Christian vom Lehn. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille über 200 m Rücken verbuchte der 20jährige Wuppertaler seinen ersten internationalen Erfolg. In der Juniausgabe von Vision-Gold besuchen unsere Reporter den Abiturienten in seiner Heimat und begleiten ihn zu den Deutschen Meisterschaften. Außerdem bei Vision Gold: Alexandra Wenk, mit 17 Jahren das Küken des DSV-Olympiaaufgebots.
Sebastian Iwanow quält sich tagein tagaus für das eine große Ziel: Der Schwimmer will bei seinen dritten Paralympischen Spielen endlich eine Goldmedaille gewinnen.

 



Christian vom Lehn - Next stop London



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Alexandra Wenk - Olympia Debüt mit 17

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Auf ein Neues in Nanjing

IOC-Präsident Jacques Rogge und DOSB-Präsident Thomas Bach haben eine positive Bilanz der Olympischen Jugendspiele in Singapur (14. bis 26. August) gezogen.
"Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich bin begeistert", sagte der IOC-Chef zum Abschluss der Premiere.
Über 3500 Nachwuchsathleten aus 204 Ländern waren am Start. Allein aus Deutschland nahmen 70 Jugendliche teil, die insgesamt 23 Medaillen holten. Doch gerade der Medaillenspiegel war ein heiß diskutiertes Thema. Während der DOSB vollkommen auf die Veröffentlichung verzichtete, druckten Singapurs Staatsmedien den aktuellen Medaillenspiegel täglich ab. Für Sportler und Trainer stand jedoch der sportliche Erfolg im Vordergrund.
Die geringe Zuschauerzahl zu Beginn der Spiele mag ein kleiner Wermutstropfen auf der weißen Weste der Organisatoren gewesen sein, im Laufe der Veranstaltung füllten sich die Ränge jedoch mehr und mehr. Am Ende waren alle von den Olympischen Jugendspielen begeistert: Sportler,Trainer, Zuschauer, Funktionäre und die Organisatoren.

Auf ein Neues 2014 in Nanjing!

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  Wenn nicht jetzt, wann dann?

Bei den dritten Paralympischen Spielen soll es endlich mit der ersten Goldmedaille klappen. Für Sebastian Iwanow steht dieses Jahr ganz klar unter dem Motto: Wenn nicht jetzt, wann dann? Der gebürtige Leverkusener lebt seit vergangenem Jahr in Berlin. Er folgte seinem Trainer Philipp Semenich in die Hauptstadt. Unter besten Trainingsbedingungen wird hier für das Vorhaben Paralympisches Gold geschuftet. Der dicht gestaffelte Trainingsplan sieht zwei Trainingseinheiten pro Tag a zwei Stunden vor, Sonntag ist Ruhetag. Eine Verletzung im Oktober vergangenen Jahres zwang Iwanow zu einer langen Wettkampfpause. Generell hat er häufig mit Verletzungen vor allem im Schulter-Rückenbereich zu kämpfen – kein Wunder: Aufgrund seiner körperlichen Behinderung, einer so genannten Tibiaplasie (Schienbein und Kniescheibe fehlen) erfolgt der gesamte Krafteinsatz mit seinem Oberkörper. Dies stellt eine extrem hohe Belastung dar. Dennoch schaffte der 26jährige kurz nach dem Trainingslager auf Zypern bei den British Open die Paralympics Norm für die Strecken 50m und 100m Schmetterling. Zusätzlich geht der Wahlberliner über 400m Freistil sowie 100m Rücken an den Start. 2010 vergoldete er bei der WM in Eindhoven seine Leistung über 100m Schmetterling, selbiges hat er zwei Jahre später in London vor.

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Olympia Debüt mit 17

Alexandra Wenk ist schon vor den Olympischen Spielen die heimliche Gewinnerin dieses Jahres. Mit erst 17 Jahren reist die Alt-Perlacherin Mitte Juli nach London, um Teil des größten Sportevents der Welt zu sein. Dass Wenk mit dem nötigen Talent gesegnet ist, hat sich bereits 2008 angedeutet. Als 13jährige gewann sie bei den Deutschen Kurzbahn Meisterschaften in Essen das Rennen über 200m Rücken. In der vergangenen Saison heimste sie bei den Jugend-Europameisterschaften Gold über 100m Schmetterling ein und erreichte bei der Junioren-WM Platz drei über dieselbe Distanz. Der bisher größte Coup gelang Wenk in dieser Saison. Zunächst wurde sie Deutsche Meisterin über 50m und 100m Schmetterling; bei den Schwimm Europameisterschaften in Debrecen (Ungarn) siegte sie dann mit der 4x100m Lagenstaffel. Anders als ein Großteil der deutschen Schwimmelite drückt Alexandra Wenk noch die Schulbank. Sie besucht die elfte Klasse des Isar Sportgymnasiums. Die zweimalige Eliteschülerin des Sports München (2010, 2011) trainiert in zehn bis elf Einheiten pro Woche insgesamt 25 Stunden. Der Spagat zwischen Schule und Spitzensport verlangt ein hohes Maß an Disziplin. Die erfolgreiche Olympia-Qualifikation ist der verdiente Lohn dafür.

 

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  Next stop London

Wie Phoenix aus der Asche tauchte Christian vom Lehn vergangenen Juli im wahrsten Sinne des Wortes in der Weltelite des Schwimmsports auf. Mit der Bronzemedaille über 200m Brust bei der WM in Shanghai katapultierte sich der 20jährige sofort ins Rampenlicht. Christian vom Lehn schwimmt seit seinem sechsten Lebensjahr. Kurz vor den Welttitelkämpfen in China absolvierte er erfolgreich sein Abitur – auch außerhalb des Beckens weiß er seine Ziele zu fokussieren. Vom Lehn lebt noch bei seinen Eltern in Wuppertal. In seiner Heimatstadt trainiert er nahezu täglich bei der SG Bayer Wuppertal. Für einen kontaktfreudigen Familienmenschen wie ihn könnten die Rahmenbedingungen kaum besser sein. Ob er auch nach den Olympischen Spielen in seiner Heimat verbleibt, ist offen. Momentan steht London im Mittelpunkt. Das Jahr 2012 verlief bisher durchwachsen – zahlreiche Verletzungen warfen den amtierenden Deutschen Meister über 100m Brust immer wieder zurück. Bei der EM in Debrecen reichte es dennoch zu einer Silbermedaille mit der 4x100m Lagenstaffel, seine Paradedisziplin, die 200m Brust, beendete er auf Rang 4. Auf Teneriffa erfolgt derzeit mit weiteren DSV-Medaillenhoffnungen der letzte Feinschliff für das eine große Ziel: die Teilnahme am olympischen Finale über 200m Brust.

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