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Seit den Olympischen Spielen 2008 ist auch der BMX-Sport olympisch. Die Sportart, die vor allem in den 80er und 90er Jahren in Deutschland sehr populär war, garantiert in der Disziplin „Race“ extreme Spannung. In London gehen mit Luis Brethauer und Maik Baier erstmals deutsche Fahrer an den Start. In der Juliausgabe von Vision-Gold besuchen unsere Reporter die beiden am Olympiastützpunkt in Stuttgart.
Außerdem bei Vision-Gold: Matthias Schröder. Der 29jährige Berliner nimmt an der Themse an seinen dritten Paralympischen Spielen teil. Gemeinsam mit seinem Guide Tobias Schneider peilt er in London die Titelverteidigung über 400m an.

 



Luis Brethauers Passion fürs Leben


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Maik Baier - Ein harter Hund auf dem BMX

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Auf ein Neues in Nanjing

IOC-Präsident Jacques Rogge und DOSB-Präsident Thomas Bach haben eine positive Bilanz der Olympischen Jugendspiele in Singapur (14. bis 26. August) gezogen.
"Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich bin begeistert", sagte der IOC-Chef zum Abschluss der Premiere.
Über 3500 Nachwuchsathleten aus 204 Ländern waren am Start. Allein aus Deutschland nahmen 70 Jugendliche teil, die insgesamt 23 Medaillen holten. Doch gerade der Medaillenspiegel war ein heiß diskutiertes Thema. Während der DOSB vollkommen auf die Veröffentlichung verzichtete, druckten Singapurs Staatsmedien den aktuellen Medaillenspiegel täglich ab. Für Sportler und Trainer stand jedoch der sportliche Erfolg im Vordergrund.
Die geringe Zuschauerzahl zu Beginn der Spiele mag ein kleiner Wermutstropfen auf der weißen Weste der Organisatoren gewesen sein, im Laufe der Veranstaltung füllten sich die Ränge jedoch mehr und mehr. Am Ende waren alle von den Olympischen Jugendspielen begeistert: Sportler,Trainer, Zuschauer, Funktionäre und die Organisatoren.

Auf ein Neues 2014 in Nanjing!

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  Mathias Schröder peilt in London die Titelverteidigung an.

Matthias Schröder geht in seine dritte paralympische Saison. Bereits 2004 in Athen sowie 2008 in Peking nahm der 29jährige an den Paralympischen Spielen teil. Aus Griechenland kehrte er mit zwei Medaillen zurück (Silber 200m, Bronze 100m). In der chinesischen Millionenmetropole gewann er über seine Paradedisziplin, die 400 Meter, gar die Goldmedaille. Neben Podestplätzen bei Welt- und Europameisterschaften heimste Schröder auch bei Deutschen Meisterschaften eine Vielzahl an Siegen ein. Der gebürtige Berliner startet in der Wettkampfklasse „T12“. Das T steht für „Track“, die 12 für eine Sehfähigkeit bis 2,5 Prozent. Matthias Schröder leidet seit seinem sechsten Lebensjahr an einer so genannten Makuladegeneration – eine genetisch bedingte Krankheit, bei welcher ein für die Netzhaut essentielles Proteinprodukt nicht mehr produziert wird. Mit Tobias Schneider hat Schröder einen fähigen Guide an seiner Seite. Ein Glückstreffer, konzentrieren sich viele Guides doch irgendwann selbst auf die eigene Karriere oder laufen gar langsamer als der gehandicapte Athlet. Seit nunmehr 20 Jahren übt der im Kommunikations-Management der BVG angestellte Schröder seinen Sport aus und war bei allen prestigeträchtigen Meisterschaften erfolgreich. Trotz alledem lechzt er nach einer weiteren Paralympischen Medaille. In London!

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Ein harter Hund auf dem BMX

Rückschläge machen einen stärker, heißt es im Volksmund. Das erhofft sich auch Maik Baier. Der zweite BMX Starter des Bundes Deutscher Radfahrer bei den Olympischen Spielen in London blieb in seiner bisherigen Karriere nicht von Verletzungen und Stürzen verschont. Alleine in der aktuellen Saison hat der Walheimer mit zahlreichen Wehwehchen zu kämpfen. Seit dem Saisonauftakt in Chula Vista (Kalifornien) plagen Baier Probleme im rechten Fuß. 2010 warf ihn eine Fraktur in Sprunggelenk und Wade des rechten Beines weit zurück. Bei der erst wenige Wochen zurückliegenden BMX Weltmeisterschaft in Birmingham musste der 23jährige bereits nach der missglückten Qualifikation für das Achtelfinale die Segel streichen – Ein schwerer Sturz auf dem 302-Meter-Rundkurs im Einzelzeitfahren verwehrte ihm ein erfolgreiches Abschneiden. Jedoch trug er bis auf Prellungen und Schürfwunden an Oberschenkel und Rücken keine schwerwiegendere Verletzung davon. Für einen harten Hund wie Maik Baier also kein Grund zur Sorge. Die Olympia–Nominierung entschädigt für einiges. In London geht Baier befreit an den Start, vielleicht ist gerade das seine große Chance.

 

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  Die Passion fürs Leben

Wenn sich acht durchtrainierte Männerkörper, verpackt in einem Ganzkörperanzug mitsamt Motocrosshelm auf dem Kopf und Schienbeinschonern aus Plastik an den Beinen wagemutig von dem steilen Starthügel auf einem BMX in den Rennkurs stürzen, ist für Action gesorgt. Luis Brethauer ist einer davon. Der 20jährige Betzinger betreibt diese ausgefallene Sportart, die erst seit Peking 2008 im olympischen Programm vertreten ist, seit 2000. Während eines Familienurlaubes in Schweden kam Brethauer erstmals mit einem BMX in Kontakt – die Passion fürs Leben war gefunden. Zwölf Jahre später ist er BMX-Profi und strebt in London das Halbfinale an. Als Sportsoldat gewährt ihm die Bundeswehr viele Freiräume – nur so kann er das enorme Trainingspensum erfüllen und all die Wettkämpfe bestreiten. Bei der Weltmeisterschaft im britischen Birmingham belegte Luis Brethauer Platz 31 im Zeitfahren. Zusammen mit dem zweiten BMX-Olympioniken Maik Baier bereitet sich der ehrgeizige BMXler am Olympiastützpunkt Stuttgart auf seinen olympischen Debütwettkampf vor. Der Jungspund ist als 19. der Weltrangliste das Aushängeschild des BDR in dieser modernen Sportart. Ein positives Abschneiden würde auch dem in Deutschland abgeflachten Interesse am BMX-Sport neuen Aufwind verleihen.

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