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Vision Gold, das Olympia-Magazin bei N24, zeigt in der Oktober-Ausgabe Deutschlands erfolgreichste Sportlerinnen und Sportler bei der Veranstaltung „Champion des Jahres“ auf Kreta.
Sommer, Sonne, Strand – endlich ausspannen nach einer langen Saison. 89 Athletinnen und Athleten genießen eine Woche Urlaub im Robinson Club Kalimera Kriti auf Kreta. Aber auch die sportliche Betätigung durfte nicht fehlen.
Seit elf Jahren wird jedes Jahr im Herbst der Champion des Jahres gewählt – immer eine ganz besondere Auszeichnung. Sportler wählen Sportler, sie wissen genau, wer was geleistet hat. 2012 gewinnt zum ersten Mal ein paralympischer Athlet: Der Skiläufer Gerd Schönfelder wird für seine großartige Karriere ausgezeichnet. Die Vision-Gold-Reporter haben ihn auf Kreta beobachtet und nach seinem für ihn überraschenden Triumph fast sprachlos im Interview erlebt.
Aber auch viele andere Sportlerinnen und Sportler stehen im Mittelpunkt der Reportage: Die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann, die es zu zweit in ihrer Sportart gegen den deutschen Ruderachter aufnehmen; Diskus-Olympiasieger Robert Harting bei einem Wettkampf im Pool; Florettfechter Peter Joppich beim Bogenschießen; Stabhochspringer Björn Otto beim Wasserspringen; Lilli Schwarzkopf beim Fotoshooting oder die Gold-Hockey-Jungs beim Fußball. Auch die Wintersportler waren auf Kreta. Sie werfen einen Blick voraus auf die Olympischen Spiele in Sochi 2014.

Wer sich beim Champion des Jahres in ungewohnten Sportarten am besten anstellt und warum die Sportlerinnen und Sportler diese Veranstaltung so lieben – das alles sehen und hören Sie am Freitag, 26. Oktober um 13:05 Uhr bei N24

 



Champion des Jahres:
Gerd Schönfelder


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News im Oktober


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Gemeinsam auf das paralympische Siegertreppchen

Vanessa Low und Markus Rehm eint ein großes Ziel in ihrem Leben: Beide setzen alles daran, bei den Paralympischen Spielen eine Medaille zu gewinnen – eine realistische Zielsetzung, betrachtet man die Leistungen vergangener Wettkämpfe. Vanessa Low gewann bei der Leichtathletik WM der Behindertensportler 2011 im neuseeländischen Christchurch eine Bronzemedaille über 100 Meter und sprang 2012 bereits 4,21m weit – ein inoffizieller Weltrekord. Low trägt Prothesen an beiden Beinen. Infolge eines schweren Unfalls verlor sie vor sechs Jahren beide Unterschenkel und lag acht Wochen im Koma. Ihr Freund Markus Rehm hatte mit einem ähnlichen Schicksal zu kämpfen. Der heute 23jährige betreibt seit einem Wakeboardunfall, der zur Amputation des rechten Unterschenkels führte, Leichtathletik auf Weltklasse-Niveau. Der dreimalige Deutsche Meister im Weitsprung (2010-2012) gewann bei der Behinderten WM 2009 in Bangalore (Indien) seine erste Goldmedaille in dieser Disziplin. Zwei Jahre später folgte in Christchurch die nächste. Dabei pulverisierte er mit seinem Sprung über 7,09m den Weltrekord – ein weiterer sportlicher Meilenstein. Auch im 100m Sprint ist Rehm äußerst begabt und feierte Erfolge. Zusammen zu einer paralympischen Medaille springen; ein Traum, der in knapp einem Monat Realität werde könnte.

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  Warten auf eine olympische Medaille

Als sich Peter Joppich bei der Fecht-EM in Legnano im Halbfinale des Mannschaftswettbewerbes gegen Frankreich das Knie verdrehte, war die Olympia-Teilnahme kurzzeitig in Gefahr. Der Florettfechter hatte Glück im Unglück: Bis auf Flüssigkeitsablagerungen im Knie sind keine schwerwiegenderen Verletzungen festgestellt worden. Ganz nach dem Motto: Aller guten Dinge sind drei setzt der 29jährige in London alles daran, nach Platz sechs in Athen und Platz fünf in Peking endlich eine Einzelmedaille zu gewinnen. Auf internationaler Ebene ist er seit Jahren kein unbeschriebenes Blatt mehr. Neben zahlreichen Mannschaftsmedaillen bei Welt– und Europameisterschaften gesellen sich vier Weltmeistertitel im Einzel (2003, 2006, 2007, 2010). Ebenfalls viermal triumphierte Joppich bei Deutschen Meisterschaften. Fernab des Sports studiert der gebürtige Koblenzer in seiner Heimatstadt BWL, um für die Zeit nach der aktiven Karriere gewappnet zu sein. Erste Berührungen mit der Sportart Fechten hatte Peter Joppich im Alter von fünf Jahren. 1988 verfolgte er die olympischen Fechtwettkämpfe in Seoul live vor dem Röhrenfernseher und entschloss sich, selbst Fechter zu werden. Eine weise Entscheidung, die er nun, 24 Jahre nach diesem Schlüsselerlebnis, vergolden könnte.

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News im Oktober

Ein spätsommerlicher Oktober liegt hinter uns - und es ist so einiges passiert. Vision Gold blickt zurück auf die News des Monats: die Wahl zum Juniorsportler des Jahres, eine Podiumsdiskussion unter der Schirmherrschaft von Oliver Bierhoff und die Auslosung zur Frauen-Volleyball-EM 2013 in Deutschland und der Schweiz.

 

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  Champion des Jahres: Gerd Schönfelder

Gerd Schönfelder gilt als Vorbild für Menschen mit körperlicher Behinderung. Bei einem schweren Unfall 1989 - er hatte versucht, einen anfahrenden Zug zu erreichen und geriet dabei zwischen Bahnsteig und Zugwaggon - verlor der damals 19jährige seinen rechten Arm.
Nach mehr als 20 Jahren Hochleistungssport hat er nun seine überaus erfolgreiche Karriere beendet. Seit 1992 in Albertville hat der Kulmainer insgesamt 22 Medaillen - davon 16 goldene - eingeheimst. Eine einzigartige Bilanz.
Auch das private Glück kam dabei nicht zu kurz. Er ist glücklicher Familienvater zweier Kinder. Sohn Leopold kam zur Welt, als Schönfelder gerade die Super-Kombination bei den Paralytischen Spielen in Vancouver gewonnen hatte. Als er von der Geburt erfuhr, sagte der "Stier von Kulmain": „Heute ist ein Tag, an dem man sich fragt, ob man nicht träumt. An dem einfach alles passt." Jetzt - nach Karriereende - will er vor allem Zeit mit seiner Familie verbringen.

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