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Vision Gold, das Olympia-Magazin bei N24, stellt in der November-Ausgabe einen der erfolgreichsten Rodler aus Deutschland vor –David Möller.
Nach Sommer, Sonne und Strand beginnt jetzt endlich die Eiszeit. Für David Möller, Spitzname „Möll“ heißt das, dass die Tüftelarbeiten soweit abgeschlossen sind.
Nach WM-Gold 2004 und 2007, Silber bei den Olympischen Spielen in Vancouver, will der 30-Jährige in dieser Saison wieder an die vergangenen Erfolge anknüpfen.
Der Mann mit dem unglaublichen Feeling für den Schlitten hat seit diesem Frühjahr einen ganz anderen Zugang zu seinem Sport. Der Perfektionist sieht jetzt vieles Gelassener, der Spaß am Sport steht wieder im Vordergrund. Mit der neuen Lockerheit geht David Möller nun auch seine sportliche Zukunft an, die mindestens bis zu den Olympischen Spielen 2014 in Sochi weitergehen soll.

Außerdem haben unsere Vision-Gold-Reporter den Paralympics-Sieger im Tischtennis, Jochen Wollmert, bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren begleitet. Er wurde nach den Spielen in London für seine Fairness ausgezeichnet.
Wofür genau Jochen Wollmert den Preis erhielt und wie David Möllers Saisonvorbereitung bislang lief - das alles sehen Sie bei Vision Gold, dem Sportmagazin auf N24.

 



Portrait David Möller


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Portrait Jochen Wollmert


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Gemeinsam auf das paralympische Siegertreppchen

Vanessa Low und Markus Rehm eint ein großes Ziel in ihrem Leben: Beide setzen alles daran, bei den Paralympischen Spielen eine Medaille zu gewinnen – eine realistische Zielsetzung, betrachtet man die Leistungen vergangener Wettkämpfe. Vanessa Low gewann bei der Leichtathletik WM der Behindertensportler 2011 im neuseeländischen Christchurch eine Bronzemedaille über 100 Meter und sprang 2012 bereits 4,21m weit – ein inoffizieller Weltrekord. Low trägt Prothesen an beiden Beinen. Infolge eines schweren Unfalls verlor sie vor sechs Jahren beide Unterschenkel und lag acht Wochen im Koma. Ihr Freund Markus Rehm hatte mit einem ähnlichen Schicksal zu kämpfen. Der heute 23jährige betreibt seit einem Wakeboardunfall, der zur Amputation des rechten Unterschenkels führte, Leichtathletik auf Weltklasse-Niveau. Der dreimalige Deutsche Meister im Weitsprung (2010-2012) gewann bei der Behinderten WM 2009 in Bangalore (Indien) seine erste Goldmedaille in dieser Disziplin. Zwei Jahre später folgte in Christchurch die nächste. Dabei pulverisierte er mit seinem Sprung über 7,09m den Weltrekord – ein weiterer sportlicher Meilenstein. Auch im 100m Sprint ist Rehm äußerst begabt und feierte Erfolge. Zusammen zu einer paralympischen Medaille springen; ein Traum, der in knapp einem Monat Realität werde könnte.

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  Warten auf eine olympische Medaille

Als sich Peter Joppich bei der Fecht-EM in Legnano im Halbfinale des Mannschaftswettbewerbes gegen Frankreich das Knie verdrehte, war die Olympia-Teilnahme kurzzeitig in Gefahr. Der Florettfechter hatte Glück im Unglück: Bis auf Flüssigkeitsablagerungen im Knie sind keine schwerwiegenderen Verletzungen festgestellt worden. Ganz nach dem Motto: Aller guten Dinge sind drei setzt der 29jährige in London alles daran, nach Platz sechs in Athen und Platz fünf in Peking endlich eine Einzelmedaille zu gewinnen. Auf internationaler Ebene ist er seit Jahren kein unbeschriebenes Blatt mehr. Neben zahlreichen Mannschaftsmedaillen bei Welt– und Europameisterschaften gesellen sich vier Weltmeistertitel im Einzel (2003, 2006, 2007, 2010). Ebenfalls viermal triumphierte Joppich bei Deutschen Meisterschaften. Fernab des Sports studiert der gebürtige Koblenzer in seiner Heimatstadt BWL, um für die Zeit nach der aktiven Karriere gewappnet zu sein. Erste Berührungen mit der Sportart Fechten hatte Peter Joppich im Alter von fünf Jahren. 1988 verfolgte er die olympischen Fechtwettkämpfe in Seoul live vor dem Röhrenfernseher und entschloss sich, selbst Fechter zu werden. Eine weise Entscheidung, die er nun, 24 Jahre nach diesem Schlüsselerlebnis, vergolden könnte.

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Portrait Jochen Wollmert

Jochen Wollmert gerät selbst einige Wochen nach den Paralympics in London 2012 noch ins Schwärmen, wenn er von seinen Eindrücken berichten darf. Die Herzlichkeit, die Anerkennung und die Stimmung auf den Rängen seien einfach einmalig gewesen. Nur wenige können von sich behaupten, dies so gut beurteilen zu können wie der gebürtige Wuppertaler. Schließlich hat der 48-Jährige schon in einigen Hallen dieser Welt aufgeschlagen: Seit 1996 erspielte er in der Schadensklasse sieben – mit einer Versteifung der Hand- und Fußgelenke – sechs Weltmeistertitel, zehn Mal wurde er Europameister und er sammelte zehn paralympische Medaillen. Davon drei Mal Gold, zuletzt bei den Paralympics in London.
Jedoch waren die letzten Wochen anstrengend für den dreifachen Familienvater, der, im Gegensatz zum Großteil seiner Konkurrenz, nicht von Berufswegen Tischtennis spielt. Sein Training findet abends statt, nachdem die Arbeit als Pressesprecher bei einer Krankenkasse vollendet ist.
Die Frage, ob der amtierende Olympiasieger 2016 in Rio seinen Titel noch einmal verteidigen will, kann er noch nicht beantworten. Zwar ist der Gedanke an eine weitere Teilnahme durchaus verlockend, allerdings sehnt sich der Champion auch mal nach Urlaub und ein bisschen Ruhe.
Doch aktuell gönnt sich Wollmert noch keine Auszeit: Im Behindertensport tritt er für den BS Solingen an und außerdem ist er Teil des Seniorenteams des TV Mosbach in der Badenliga.

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  Portrait Davis Möller

Die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010 war ein großer Erfolg. Und nun, kurz bevor die Saison der Wintersportler startet, steht auch er wieder in den Startlöchern. Als Ziel für die kommenden Monate hat sich der 30-jährige Thüringer eine Medaille bei der Weltmeisterschaft auf der Olympiabahn in Whistler gesetzt; vergangene Saison musste er sich bei der Heim-WM in Altenberg mit dem 6. Platz zufrieden geben.
Jedoch sind diese Stationen nur ein Zwischenziel. Das eigentliche Fernziel heißt Sotschi 2014. Denn mindestens bis zu den kommenden Winterspielen will der zweimalige Weltmeister seine Karriere auf dem Schlitten noch fortführen.
Die Zukunft danach lässt „Möll“, wie ihn seine Freunde nennen, offen.
Der Weltklasserodler hat neben seiner erfolgreichen Karriere nämlich auch für das Leben abseits der Bahn geplant. Sein Medienmanagment-Studium an der FH Erdingen steht kurz vor dem Abschluss und Möller spielt sogar mit dem Gedanken an ein Masterstudium.
Doch dies liegt für ihn noch in weiter Ferne, denn momentan ist er fest entschlossen noch einmal anzugreifen, wenn 2014 in Sotschi wieder um olympisches Edelmetall gerodelt wird. Die Athleten erwartet eine sichere, aber technisch anspruchsvolle Bahn. Attribute, welche David Möller begrüßt. Deshalb ist Möller trotz der starken Konkurrenz, vor allem aus dem eigenen Lager, zuversichtlich an seinen Erfolg von Vancouver anknüpfen zu können.

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