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Vision Gold präsentiert in der Januar-Ausgabe Deutschlands erfolgreichste aktive Biathletin Andrea Henkel. Die Vision-Gold Reporter haben die 35-jährige beim Training in Oberhof begleitet. Bereits als Vierjährige hat Andrea Henkel zuhause im thüringischen Großbreitenbach mit dem Skilanglauf begonnen, animiert durch ihre drei Jahre ältere Schwester Manuela. Mit zwölf Jahren dann der Wechsel zum Biathlon. Im März 1995 debütierte die vierfache Juniorenweltmeisterin im Biathlon-Weltcup und seit der Saison 1998/1999 gehört sie ununterbrochen dem deutschen Weltcupteam an. Mittlerweile bestreitet Andrea Henkel ihre 15.Weltcup-Saison. Welche Hilfsmittel Andrea Henkel nutzt, um ihre rechts-links-Schwäche zu überlisten und der Beweis, dass es in Oberhof nicht immer neblig ist, seht ihr hier.

 

 



Portrait Andrea Henkel


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Gemeinsam auf das paralympische Siegertreppchen

Vanessa Low und Markus Rehm eint ein großes Ziel in ihrem Leben: Beide setzen alles daran, bei den Paralympischen Spielen eine Medaille zu gewinnen – eine realistische Zielsetzung, betrachtet man die Leistungen vergangener Wettkämpfe. Vanessa Low gewann bei der Leichtathletik WM der Behindertensportler 2011 im neuseeländischen Christchurch eine Bronzemedaille über 100 Meter und sprang 2012 bereits 4,21m weit – ein inoffizieller Weltrekord. Low trägt Prothesen an beiden Beinen. Infolge eines schweren Unfalls verlor sie vor sechs Jahren beide Unterschenkel und lag acht Wochen im Koma. Ihr Freund Markus Rehm hatte mit einem ähnlichen Schicksal zu kämpfen. Der heute 23jährige betreibt seit einem Wakeboardunfall, der zur Amputation des rechten Unterschenkels führte, Leichtathletik auf Weltklasse-Niveau. Der dreimalige Deutsche Meister im Weitsprung (2010-2012) gewann bei der Behinderten WM 2009 in Bangalore (Indien) seine erste Goldmedaille in dieser Disziplin. Zwei Jahre später folgte in Christchurch die nächste. Dabei pulverisierte er mit seinem Sprung über 7,09m den Weltrekord – ein weiterer sportlicher Meilenstein. Auch im 100m Sprint ist Rehm äußerst begabt und feierte Erfolge. Zusammen zu einer paralympischen Medaille springen; ein Traum, der in knapp einem Monat Realität werde könnte.

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  Warten auf eine olympische Medaille

Als sich Peter Joppich bei der Fecht-EM in Legnano im Halbfinale des Mannschaftswettbewerbes gegen Frankreich das Knie verdrehte, war die Olympia-Teilnahme kurzzeitig in Gefahr. Der Florettfechter hatte Glück im Unglück: Bis auf Flüssigkeitsablagerungen im Knie sind keine schwerwiegenderen Verletzungen festgestellt worden. Ganz nach dem Motto: Aller guten Dinge sind drei setzt der 29jährige in London alles daran, nach Platz sechs in Athen und Platz fünf in Peking endlich eine Einzelmedaille zu gewinnen. Auf internationaler Ebene ist er seit Jahren kein unbeschriebenes Blatt mehr. Neben zahlreichen Mannschaftsmedaillen bei Welt– und Europameisterschaften gesellen sich vier Weltmeistertitel im Einzel (2003, 2006, 2007, 2010). Ebenfalls viermal triumphierte Joppich bei Deutschen Meisterschaften. Fernab des Sports studiert der gebürtige Koblenzer in seiner Heimatstadt BWL, um für die Zeit nach der aktiven Karriere gewappnet zu sein. Erste Berührungen mit der Sportart Fechten hatte Peter Joppich im Alter von fünf Jahren. 1988 verfolgte er die olympischen Fechtwettkämpfe in Seoul live vor dem Röhrenfernseher und entschloss sich, selbst Fechter zu werden. Eine weise Entscheidung, die er nun, 24 Jahre nach diesem Schlüsselerlebnis, vergolden könnte.

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DBS Sportlerwahl des Jahres 2012

Vier Wochen lang  konnte im Internet abgestimmt werden. Ende November standen die Siegerinnen und Sieger dann fest. Die Leichtathletin Birgit Kober, der Tischtennisspieler Jochen Wollmert und  das Rollstuhlbasketball-Team der Damen sind die Behindertensportler des Jahres 2012. Bei einem Festakt im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln wurden ihnen am Samstagabend die Trophäen überreicht.
Birgit Kober gewann bei den Paralympics Gold im Kugelstoßen und im Speerwerfen. Sie lebt von Hartz IV und kämpft vor Gericht gegen das Klinikum, das sie durch medizinische Behandlungsfehler in den Rollstuhl gebracht haben soll.
Jochen Wollmert ist Paralympics-Sieger im Tischtennis. Nach dem Finalmatch tröstete er seinen  Gegner, den Briten Wiliam Bayley, und erhielt dafür den Fair-Play-Preis. Er hat zum sechsten Mal an den Paralympics teilgenommen und in Einzel- und Teamwettbewerben fünf Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewonnen.
Das von Holger Glinicki trainierte Frauen-Rollstuhlbasketballteam um Kapitänin Marina Mohnen hatte das Endspiel um Paralympics-Gold gegen Australien gewonnen. Es war der erste deutsche Triumph in dieser Mannschaftssportart seit 1984.

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  Portrait Andrea Henkel

Seit ihrem vierten Lebensjahr steht sie nun schon auf Skiern in der Loipe. Andrea Henkel, eine der wohl erfolgreichsten Biathletinnen überhaupt. Seit ihrem Biathlon-Debüt im März 1995 nahm ihre Karriere ihren Lauf: Zahlreiche Medaillen im Weltcup, den Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen konnte die Sportsoldatin bereits für sich verbuchen. Herausragend dabei der Doppelsieg bei der WM in Östersund 2008, sowie Gold im Einzel und in der Staffel bei den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City.
Auch im Alter von 35 Jahren gehört die Sportsoldatin noch zur Weltspitze im Biathlon, erst kürzlich belegte sie mit der Damenstaffel beim Heim-Weltcup in Ruhpolding den ersten Platz.
2014 stehen in Sotschi die nächsten Olympischen Winterspiele an. Andrea Henkel bietet sich dadurch eine willkommene Gelegenheit um ihre lange und erfolgreiche Karriere zu krönen – vielleicht sogar mit einer weiteren Medaille für Deutschland.

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