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Faszination Snowboard

Snowboard-Freestyle. Ein faszinierender Mix aus Kreativität, Spaß und Hochleistungssport. Erst seit 1998 ist die Trend-Sportart olympisch.
Mit Christophe Schmidt und Linus Birkendahl präsentieren wir zwei Athleten, die beim Freestyle-Snowboarden sehr erfolgreich sind.
Christophe Schmidt hat bereits an zwei Winter-Spielen und an unzähligen Weltcups teilgenommen. Außerdem ist er ein gut gebuchter Darsteller in Snowboard-Filmen. Linus Birkenthal ist mit seinen 15 Jahren eines der großen deutschen Snowboard-Nachwuchstalente. Sein Ziel hat er klar vor Augen, es heißt: Sotschi 2014.
Britta Heidemann

Ein Snowboarder als Windsurfer

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Steffi Nerius

Adrenalinrausch in der Halfpipe

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Sebastian Coe

Verena Bentele - Ein Bambi als Krönung der Saison
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Auf ein Neues in Nanjing

IOC-Präsident Jacques Rogge und DOSB-Präsident Thomas Bach haben eine positive Bilanz der Olympischen Jugendspiele in Singapur (14. bis 26. August) gezogen.
"Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich bin begeistert", sagte der IOC-Chef zum Abschluss der Premiere.
Über 3500 Nachwuchsathleten aus 204 Ländern waren am Start. Allein aus Deutschland nahmen 70 Jugendliche teil, die insgesamt 23 Medaillen holten. Doch gerade der Medaillenspiegel war ein heiß diskutiertes Thema. Während der DOSB vollkommen auf die Veröffentlichung verzichtete, druckten Singapurs Staatsmedien den aktuellen Medaillenspiegel täglich ab. Für Sportler und Trainer stand jedoch der sportliche Erfolg im Vordergrund.
Die geringe Zuschauerzahl zu Beginn der Spiele mag ein kleiner Wermutstropfen auf der weißen Weste der Organisatoren gewesen sein, im Laufe der Veranstaltung füllten sich die Ränge jedoch mehr und mehr. Am Ende waren alle von den Olympischen Jugendspielen begeistert: Sportler,Trainer, Zuschauer, Funktionäre und die Organisatoren.

Auf ein Neues 2014 in Nanjing!

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  Sebastian Coe

Bambi als Krönung der Saison

Für Verena Bentele war das Jahr 2010 ein ganz besonderes. Die sehbehinderte Wintersportlerin (Biathletin und Langlauf) gewann bei den Paralympischen Spielen in Vancouver bei fünf Starts fünf Goldmedaillen. Damit ist sie neben einer Kanadierin die einzige Athletin, die fünfmal Platz eins bei ein und denselben Paralympics erreicht hat. Mit diesen fünf Erfolgen wertet Bentele ihre paralympische Bilanz auf. Insgesamt hat sie 16 Medaillen geholt, zwölf davon in Gold. Zusammen mit der 100-Meter-Europameisterin Verena Sailer erhielt sie im November den begehrten Bambi in der Kategorie Sport. Noch im Januar 2009 hätten nur wenige mit einem solch furiosen „Comeback“ der Wahlmünchnerin gerechnet. Bei den Deutschen Meisterschaften in Isny stürzte die 28jährige schwer. Ein Kreuzbandriss, Kapselrisse sowie der Verlust einer Niere waren die Folgen einer Richtungsverwechslung seitens ihres damaligen Begleiters. Ganz nach dem Motto: „Immer nach vorne schauen“ kämpfte sich die gebürtige Tattnangerin mit ihrem „Guide“ Thomas Friedrich zurück. Seit ihrer Geburt ist Verena Bentele blind. Die Ursache dafür ist ein seltener genetischer Defekt. Nichtsdestotrotz gestaltet sie ihren Alltag so normal wie möglich. Mit zwölf Jahren begann sie mit dem Langlaufen und bereits mit 16 Jahren holte sie in Nagano 1998 eine Goldmedaille. Neben ihrer Leidenschaft für den Sport studiert sie an der Ludwig-Maximilian-Universität München Literaturwissenschaften.

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Steffi Nerius


Adrenalinrausch in der Halfpipe

Es wird wieder eher dunkel, Nebelschwaden überziehen die Täler und die Eiskratzer knirschen wie jedes Jahr an den Autoscheiben. Was vielen Menschen missfällt, erfüllt den erst 15jährigen Linus Birkendahl mit einem Glücksgefühl. Die düstere Jahreszeit ist für den Jungen aus Aufkirchen der Startschuss in eine neue Halfpipe-Saison: „Es ist jedes Mal ein atemberaubendes Gefühl mit einem unglaublichen Adrenalinrausch.“ Mit der Vorbereitung hat Linus jedoch schon weit vor dem Saisonauftakt – am 4. November in Saas-Fee (Schweiz)- begonnen. Das deutsche Talent bereitete sich zunächst in Neuseeland akribisch auf den bevorstehenden Winter vor. Schließlich eifert der ehrgeizige Jugendliche seinem großen Vorbild Peetu Piiroinen nach, der bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver mit stilistisch und technisch einwandfreien Stunts die Silbermedaille im Halfpipewettbewerb gewann. Mit gerade einmal 15 Jahren hat Birkendahl eine rosige Zukunft vor sich. Platz sechs beim Europacup in Klinovec (CZE) ist sein bisher größter Erfolg. Darüber hinaus startete Birkendahl bereits bei zwei Weltcups in Valmalenco (IT) und Saas-Fee (SUI). Der obligatorische Wechsel von den Schiern auf das Snowboard erfolgte bei Linus im Alter von acht Jahren. Außerhalb der Piste fährt er gern Skateboard und powert sich auf dem Trampolin aus, wodurch er gleichzeitig seine Sprungkraft verbessert. Das große Ziel der kommenden Jahre für Linus Birkendahl ist die Teilnahme an den Olympischen Winter-Spielen 2014 in Sotschi.

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  Britta Heidemann

Ein Snowboarder als Windsurfer

Als Christophe Schmidt beim FIS-WeltcupFinale in La Molina (Spanien) Ende März 2010 den zweiten Platz einfuhr und sich gleichbedeutend damit Platz drei in der FIS-Weltcup Gesamtwertung Halfpipe sicherte, nahm die Olympiasaison ein positives Ende. Bei den Olympischen Spielen in Vancouver konnte er seine Leistung von Turin 2006 (8. Platz) nicht bestätigen und belegte Rang 20. Ähnlich wie bei Linus Birkendahl ging Schmidts Snowboardkarriere langjährige Skierfahrung voraus. Bereits mit drei Jahren wagte der gebürtige Gräfelfinger den Sprung auf Ski. Acht Jahre raste er auf schmalen Brettern die Pisten herunter, bevor er sich für das eine breite Brett entschied. „Mit elf Jahren wollte ich interessehalber das Snowboarden einfach mal ausprobieren und habe am Spitzingsee zusammen mit meiner Schwester einen Snowboardkurs gemacht“, beschreibt Schmidt den Start seiner Snowboard-Karriere. Rasch etablierte sich der Innsbrucker im Team des SC Miesbach und startete bereits nach einem Jahr bei diversen Junior-Cups. Neben dem Snowboardsport gilt seine große Leidenschaft dem Windsurfen, aber auch das Skateboarden und Golfspielen kommen bei ihm nicht zu kurz. Außerdem liest Schmidt in seiner Freizeit sehr gerne. Um für die Zeit nach seiner aktiven Laufbahn gut gerüstet zu sein, studiert Christophe Schmidt Internationales Management im Leistungssport-Studiengang an der Hochschule Ansbach.

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