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Skispringen

Martin Schmitt: Er ist einer der bekanntesten deutschen Skispringer überhaupt. Er machte aus seiner Disziplin ein Medien-Event. Er wurde gefeiert wie ein Popstar. Selbst seine härteste Konkurrenten, wie der Schweizer Simon Amman oder der Pole Adam Malysz, würdigen bei Vision Gold die Leistungen des großen Kämpfers. Und das nicht ohne Grund:
Martin Schmitt hat in seiner langen Karriere fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Aber auch viele Tiefschläge musste er einstecken: Verletzungen, Formkrisen und Erschöpfungserscheinungen.
Außerdem begleiten wir Pascal Bodmer, Zimmerkollege von Martin Schmitt und eine der Nachwuchshoffnungen bei den deutschen Skispringern.
Britta Heidemann

Martin Schmitt greift nochmal an

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Steffi Nerius

Auf den Spuren von Martin Schmitt

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Sebastian Coe

Ehrung für Bentele, Schönfelder und Radteam
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Auf ein Neues in Nanjing

IOC-Präsident Jacques Rogge und DOSB-Präsident Thomas Bach haben eine positive Bilanz der Olympischen Jugendspiele in Singapur (14. bis 26. August) gezogen.
"Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich bin begeistert", sagte der IOC-Chef zum Abschluss der Premiere.
Über 3500 Nachwuchsathleten aus 204 Ländern waren am Start. Allein aus Deutschland nahmen 70 Jugendliche teil, die insgesamt 23 Medaillen holten. Doch gerade der Medaillenspiegel war ein heiß diskutiertes Thema. Während der DOSB vollkommen auf die Veröffentlichung verzichtete, druckten Singapurs Staatsmedien den aktuellen Medaillenspiegel täglich ab. Für Sportler und Trainer stand jedoch der sportliche Erfolg im Vordergrund.
Die geringe Zuschauerzahl zu Beginn der Spiele mag ein kleiner Wermutstropfen auf der weißen Weste der Organisatoren gewesen sein, im Laufe der Veranstaltung füllten sich die Ränge jedoch mehr und mehr. Am Ende waren alle von den Olympischen Jugendspielen begeistert: Sportler,Trainer, Zuschauer, Funktionäre und die Organisatoren.

Auf ein Neues 2014 in Nanjing!

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  Sebastian Coe

Ehrung für Bentele, Schönfelder und Radteam

Höchstleistungen, Titel, Medaillen – Es war ein Jahr der Superlative für den deutschen Behindertensportverband. Dies zeigte sich auch bei der Wahl der Behindertensportler 2010 Anfang Dezember im Deutschen Sport und Olympia Museum in Köln. Preise gab es in den Kategorien "Sportlerin", "Sportler" und "Mannschaft des Jahres". Gerd Schönfelder setzte sich gegen Sebastian Iwanow (Schwimmen) und Josef Neumaier (Schießen) durch. Aufgrund seiner vier Goldmedaillen in Vancouver, durch die er seine olympische Goldmedaillensammlung auf 16 erhöhte, war die Auszeichnung absolut verdient. Auch Verena Bentele, die Behindertensportlerin des Jahres und Bambigewinnerin, erwarteten Kenner des Faches im Vorfeld auf dem ersten Rang. Sie hat im vergangenen Winter sogar fünfmal Gold bei den Paralympics gewonnen! Einzig die Wahl zur Mannschaft des Jahres versprach richtig Spannung. Am Ende freute sich das "Team Radsport". Die Straßenradsportler wurden für ihren WM-Titel in Kanada ausgezeichnet. Gute Chancen hatten auch die Basketballerinnen, die erst im WM-Finale von den USA gestoppt wurden. An der Veranstaltung selbst nahmen neben den nominierten Athleten vor allem Funktionäre des Behindertensportverbandes um Präsident Friedhelm Julius Beucher, Vertreter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Sponsorenvertreter sowie zahlreiche Medien teil.

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Steffi Nerius


Auf den Spuren von Martin Schmitt

Vor über einem Jahrzehnt war Pascal Bodmers Kinderzimmer tapeziert mit Postern seines damaligen Idols Martin Schmitt. In den Glanzzeiten eines Andreas Widhölzl und eines Janne Ahonen, wagte sich der gebürtige Balinger im Alter von sechs Jahren erstmals auf eine Sprungschanze. Ähnlich wie bei Schmitt war auch bei Bodmer dessen Bruder mitverantwortlich für diese Entwicklung. Pascal begleitete ihn zum Skisprungtraining auf den Heuberg in Meßstetten, bis er das Skispringen selbst lieb gewann. Der junge Schwabe durchlief genauso wie vor ihm Hannawald und Schmitt ab September 2006 die Ausbildung des Sportinternats in Furtwangen. Heute logiert er mit seinem einstigen Vorbild stets gemeinsam in einem Hotelzimmer.
Beim Auftaktweltcup 2009 in Kuusamo setzte der damals 18jährige ein dickes Ausrufezeichen. Nach dem zweiten Platz im Teamwettbewerb gelang dem Dreisamtaler dieselbe Platzierung im Einzelwettkampf. Neben diesem Ergebnis zählen drei Teammedaillen bei Jugendweltmeisterschaften (1x Gold, 2x Silber), der Deutsche Meistertitel 2008 sowie Platz sieben bei der Vierschanzentournee 2009 zu seinen größten Erfolgen.
Für die laufende Saison hat sich der 19jährige trotz der etwas kurzen Saisonvorbereitung – der Sportsoldat verrichtete in den Monaten April und Mai seine Grundausbildung – einiges vorgenommen: „Schwankungen sind zwar normal, sie sollten aber nicht so extrem sein“, sagte Bodmer vor dem Start

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  Britta Heidemann

Martin Schmitt greift nochmal an

Für Martin Schmitt ist diese Saison vielleicht die letzte Chance, noch einmal richtig anzugreifen. Dafür wagte der gebürtige Villinger vergangenen Sommer einige Veränderungen. So tüftelte er unter anderem an seiner mäßigen Absprungtechnik. Die neue Skimarke sowie das umstrittene revolutionäre Bindungssystem sind gewöhnungsbedürftig.

Dass Schmitt deshalb während der Sommer Grand Prix keine achtbaren Erfolge verbuchen konnte, nahm er in Kauf. Egal wie dieses Experiment ausgehen mag, die Tatsache, dass sich Martin Schmitt überhaupt in den letzten Jahren zurückgekämpft hat, verdient höchste Anerkennung. Schließlich erlebte der Wahlfreiburger seine Glanzzeiten um die Jahrtausendwende. Insgesamt 28 Weltcupsiege – der Gewinn des Gesamtweltcups in den Jahren 1998/1999 und 1999/2000 – zehn Mal Edelmetall bei Nordischen Ski Weltmeisterschaften und drei Medaillen bei Olympischen Spielen sprechen für sich. Einzig der wohl prestigeträchtigste Titel im Skisprungbusiness, der Gewinn der Vierschanzentournee, blieb dem 32jährigen verwehrt.

Nach seiner aktiven Karriere will Martin studieren: „Im Moment hätte ich allerdings noch Lust auf ein weiteres Jahr und kann mir gut vorstellen, bis 2012 zu springen.“

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