Für die deutschen Frauen- und Männer-Hockey-Nationalmannschaften steht die Weltmeisterschaft in Den Haag (31.5. - 15.6.) an.
Die Männer, obwohl Olympiasieger 2008 und 2012 und amtierender Europameister, gehen aber nicht als Topfavorit ins Turnier, weil viele Spieler verletzt ausfallen. Das Team setzt aber auf den besonderen Teamspirit.
Beim letzten Lehrgang in Düsseldorf zeigt sich außerdem, dass Hockey eine spannende Wissenschaft ist.
Die Frauen haben bei den Olympischen Spielen in London mit Platz sieben enttäuscht. Danach wurde der ganze Trainerstab ausgetauscht. Seitdem hat Jamilon Mülders das Sagen. 2013 wurden sie Europameister. Den letzten Feinschliff für die WM holt sich das Team in Bremen, wo auch die Wichtigkeit der Videoanalyse gezeigt wird.
Drei Nationalspieler gewähren in Hamburg einen Einblick in ihre Leben: Jan Philipp Rabente, der Doppeltorschütze des Finales von London 2012, erzählt von seinem Olympia-Erlebnis. Jana Teschke, Europameisterin 2013, beschreibt ihr Leben als Hockey-Spielerin und Lehramts-Studentin. Lisa Altenburg, ebenfalls Nationalspielerin, koordiniert seit knapp einem Jahr ihre Töchterchen Sophie mit dem Leistungssport.

 











 
 

Portrait Renaud Lavillenie

Der Dominator der letzten Jahre im Stabhochsprung kommt aus Frankreich: Renaud Lavillenie ist der Olympiasieger, Europameister und Hallen-Weltmeister 2012. In vielen Wettkämpfen springt er immer einen Tick höher als seine deutschen Konkurrenten. Der 26-Jährige gehört auch schon dem prestigeträchtigen Club der „Sechs-Meter-Springer“ an. Mit einer Körpergröße von 1,76m ist er der kleinste Sportler, der jemals diese Höhe geschafft hat.
Durch seinen Vater ist er zu der Sportart gekommen, in der er heute so erfolgreich ist. Auch Gilles Lavillenie war Stabhochspringer. Die zweite sportliche Leidenschaft übertrug der Vater ebenso auf den Sohn: In seiner Kindheit und Jugend hat er sich auch dem Voltigieren gewidmet.
Vielleicht kommt daher seine unglaubliche wendige Technik: Lavillenie ist ein „Flugkünstler“. Oder es liegt daran, dass er zu jedem Zeitpunkt seines Lebens am liebsten in die Luft geht. Mit seinen Freunden und der Familie springt er im Garten auf einer eigenen Anlage.
Nur eins fehlt ihm noch: der Weltmeister-Titel. Dies soll ich in diesem Jahr in Moskau ändern.

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  Portrait Malte Mohr

Auch für den Trainingspartner von Raphael Holzdeppe in München steht das Jahr 2013 ganz im Zeichen der „sechs Meter“. Diese magische Höhe will Malte Mohr, der Vizeweltmeister in der Halle von 2010, endlich knacken.
Mohr, noch vor ein paar Jahren eins der hoffnungsvollsten Talente im deutschen Stabhochsprung, blickt auf ein Jahr 2012 mit Hochs und Tiefs zurück: Kurz vor den Olympischen Spielen stellt er eine neue Bestleistung mit 5,91m auf und reist mit gestählter Brust nach London. Zwischendurch werfen ihn kleinere Verletzungen immer wieder aus der Bahn. Bei den Spielen geht die Achterbahnfahrt weiter: In der Qualifikation läuft alles perfekt – im ersten Sprung qualifiziert er sich direkt für das Finale. Doch dort reicht es nur für Platz neun.
In einer Trainingsgruppe mit Holzdeppe wollen sich die beiden Springer nun gegenseitig herausfordern und weiter bringen. Es steht eine spannende Saison mit der Diamond League und den Weltmeisterschaften in Moskau an.

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Portrait Raphael Holzdeppe

Mit gerade mal 23 Jahren gehört Raphael Holzdeppe schon zur absoluten Weltspitze. Der Bronzemedaillengewinner von London 2012 und den Europameisterschaften im gleichen Jahr hat sich für die neue Saison etwas ganz Besonderes vorgenommen: die Sechs-Meter-Marke knacken. Bisher liegt seine Bestleistung bei 5,91m – sein Sprung zur Medaille bei den Olympischen Spielen.
2008 fängt Holzdeppe an Erfolge zu sammeln: Er wird U20-Weltmeister und stellt dabei mit 5,80m den U20-Weltrekord ein. Auch in der Halle gelingt ihm dies: Mit 5,86m knackt er den U20-Hallenweltrekord. Vier Jahre später, 2012, erlebt er sein bisher erfolgreichstes Sportlerjahr.
Der gebürtige Kaiserslauterer studiert seit Sommer 2010 an der FH Ansbach „International Management“. Mit diesem speziellen Fernstudium für Spitzensportler plant er für die Zeit nach der Sportkarriere – aber bis dahin sollen noch einige Jahre vergehen.

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  Portrait Björn Otto

Björn Otto kann schon auf eine lange Karriere zurück blicken. Im Alter von neun Jahren hat er mit dem Stabhochsprung begonnen. Aber seine größten Erfolge feierte der Sechs-Meter-Springer im Alter von 34 Jahren: 2012 gewinnt er Silber bei der Hallen-WM, den Europameisterschaften und den Olympischen Spielen in London. Außerdem ist er seit September der Inhaber des Deutschen Rekords (6,01m) im Freien.
Passend zu seiner Sportart hat er das Motto „nur fliegen ist schöner“ auch in seiner Freizeit im Blick: Sein Traum ist der Pilotenschein. „Das Fliegen ist seit meiner frühesten Kindheit ein Lebenstraum, ich habe schon als kleiner Junge die Pappflieger mit dem Gummi in den Himmel geschossen.“
Der Diplom-Biologe denkt mit 35 noch nicht ans Aufhören – sondern jetzt vor allem zunächst an die Hallen-EM in Göteborg und die Weltmeisterschaften im August in Moskau.

 

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