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Leichtathletik

Sie ist jung, schön und unheimlich schnell: Verena Sailer, die deutsche Sprintkönigin. Die Reporter von Vision Gold begleiten den blonden Blitz beim Training auf Zypern und zuhause in Mannheim. Dabei wird deutlich: Nicht nur Schnelligkeit und Kraft sind wichtig für den Erfolg – ohne mentale Stärke kommt man nicht aufs Treppchen.
Große Erfolge und jede Menge Medaillen, das wünscht sich auch Raul Spank. Der Hochspringer gewann bei der WM 2009 in Berlin die Bronzemedaille. Nach einer Verletzung will Raul Spank 2011 wieder richtig hoch hinaus.Außerdem bei Vision Gold – Rollstuhltennis. Seit fast zwanzig Jahren ist diese Sportart eine Disziplin der Paralympics. Bei vielen Behinderten ist Rollstuhltennis sehr populär. Für Katharina Krüger ist ihr Sport aber mehr als nur ein Hobby. Die Zwanzigjährige ist bereits fünffache deutsche Meisterin. Auf den Tennis-Crack warten in nächster Zeit noch einige große Herausforderungen.

Britta Heidemann

Sprintkönigin Verena Sailer

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Steffi Nerius

Raul Spank will hoch hinaus

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Sebastian Coe

Katharina Krüger – Das Aushängeschild im Rollstuhltennis
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Katharina Krüger – Aushängeschild im Rollstuhltennis

Im Achtelfinale der Paralympischen Spiele 2008 in Peking musste Katharina Krüger noch Lehrgeld zahlen. Mit damals 18 Jahren unterlag die Berlinerin der neun Jahre älteren Esther Vergeer (Holland) – seit 2003 ungeschlagen und mittlerweile 397 Siege in Folge – deutlich mit 1:6 und 0:6. Diese Pleite hielt Katharina Krüger jedoch nicht davon ab, ihre Fähigkeiten weiter zu optimieren. Auf nationaler Ebene ist sie das Aushängeschild im Rollstuhltennis. Fast eine halbe Dekade (2005-2009) dominierte sie die Konkurrenz nach Belieben und war Deutsche Serienmeisterin, bis sie die Bielefelderin Sabine Ellerbrock vergangene Saison vom nationalen Thron gestoßen hat. Katharina Krüger kam mit einer so genannten "spina bifida" – eine Neuralrohrfehlbildung im Bereich der Wirbelsäule - zur Welt und ist seither querschnittsgelähmt. Mit sieben Jahren startete das Hauptstadtkind das Abenteuer Rollstuhltennis. Fast täglich pendelt die ehrgeizige Sportlerin zwischen Berlin-Spandau und Zehlendorf, wo ihr Verein, die Zehlendorfer Wespen, sesshaft ist. Neben dem Einzeltraining auf dem Tenniscourt quält sich Katharina täglich im Kraftraum und trainiert zweimal pro Woche Ausdauer, um ihren Traum – die Teilnahme an den Paralympics 2012 in London – zu verwirklichen. Da die 21jährige für das Unternehmen "Peking 2008" die Schulausbildung unterbrochen hat, absolvierte sie erst 2010, ein Jahr später als geplant, ihr Abitur. Heute studiert Katharina Krüger Rehabilitationspädagogik in Berlin.

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Steffi Nerius


Raul Spank will hoch hinaus

Raul Spank ist ein Perfektionist. Als er 2008 Teil der Olymapiamannschaft war, behagte dem damals 20jährigen der für Olympische Spiele bekannte Spruch „Dabei sein ist alles“ keineswegs. Der gebürtige Dresdner strebt stets nach dem Maximum. Platz 5 (2,32m) im Vogelnest zu Peking deutete sein großes Potential bereits an. Aufgrund dieser Einstellung verwundert es kaum, dass Michael Schumacher sein Vorbild ist. Noch bevor die professionelle Hochsprungkarriere ihren Anfang nahm, war Spank begeisterter Fußballer bei Dynamo Dresden, doch einzig dem Hochsprung hält er bis heute die Treue. Bei den Deutschen Meisterschaften 2006 gelang ihm mit Rang 3 ein erster Achtungserfolg bei den Großen. Nach dem positiven Wettkampf in China folgte im postolympischen Jahr das bisherige Karrierehighlight. In Berlin bewies Raul Spank, dass er auch während schier zermürbender Wettkampfszenarien – wegen starker Regenfälle begann das Hochsprungfinale verspätet – befähigt ist, kühlen Kopf zu bewahren. Seine mentale Stärke brachte dem selbstbewussten Sachsen die WM-Bronzemedaille ein. Die letztjährigen continentalen Titelkämpfe in Barcelona verpasste er verletzungsbedingt. Fernab des Sports studiert Spank seit 2008 Wirtschaftswissenschaften in Leipzig. Eine Doppelbelastung der besonderen Art. Auf seiner Homepage listet der 22jährige seine persönlichen Karriereziele auf. Einen Teil davon hat er erfolgreich gemeistert, zwei Ziele stehen noch aus: Der Deutsche Rekord (2,37m) sowie der Olympiasieg 2012 in London...

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  Britta Heidemann

„Sprintkönigin“ Verena Sailer

Zurückhaltend wirkt sie, fast schon schüchtern. Die Gäste des DLV EM Clubs in Barcelona erheben sich, Standing Ovations – nur für sie. Als Verena Sailer am Abend des 29. Juli 2010 im EM Club auf die Bühne gebeten wird, scheint sie noch immer von ihren Gefühlen übermannt. Wenige Stunden zuvor gelang der gebürtigen Illertisserin ihr bis dato größter Coup. In neuer Bestzeit (11,10s) sprintete die kleine Bayerin im Olympiastadion von 1992 zum Europameistertitel. Spätestens seit diesem Erfolg ist Sailer auf der großen internationalen Bühne angekommen. Bereits bei der Heim WM 2009 in Berlin löste die fünfmalige Deutsche Meisterin (2006-2010) Jubelarien aus. Mit ihrem waghalsigem Manöver – die „schnellste Weiße“ stürzte im wahrsten Sinne des Wortes über den Zielstrich – sicherte sie der deutschen 4x100m Staffel die verdiente Bronzemedaille vor heimischer Kulisse. 20 Jahre zuvor startete ihre Sportkarriere, aber nicht auf der Tartanbahn. Vier bis sechsmal pro Woche stand hartes Turntraining auf dem Programm, jeweils drei Stunden lang. Nicht zuletzt aus Zeitgründen wechselte Sailer zur Leichtathletik. In Kempten schließlich stieß sie auf ihren Mentor Valerij Bauer, der maßgeblichen Anteil an ihrer sportlichen Entwicklung hat. Gemeinsam durchliefen die beiden zahlreiche Mannschaften, bis sie schließlich nach den Olympischen Spielen 2008 bei Sailers aktuellem Verein MTG Mannheim landeten. Für ihre herausragende Leistung in Barcelona wurde Verena Sailer im letzten Jahr zusammen mit Verena Bentele der Medienpreis Bambi verliehen.

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