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Ringen
Ringen: Das ist Kampfsport pur, ohne Waffen oder andere Hilfsmittel. Einfach nur Mann gegen Mann, oder Frau gegen Frau. Vision Gold stellt das bekannteste deutsche Ringer-Paar vor:
Yvonne und Mirko Englich. Seit mehr als sechs Jahren sind sie verheiratet und haben zwei Kinder. Das Ringer-Paar, das in Frankfurt an der Oder lebt, kann auf zahlreiche Erfolge zurückschauen: Darunter eine olympische Silbermedaille für Mikro Englich. Seine Frau Yvonne räumte bei Welt- und Europameisterschaften schon einige Medaillen ab. Außerdem begleiten die Vision Gold-Report Kirsten Bruhn. Sie zählt zu den besten Behinderten-Schwimmerinnen der Welt. Ihre Erfolgsliste ist gigantisch: 2mal Gold bei Paralympischen Spielen, 6fache Weltmeisterin und mehrfache Deutsche Meisterin. Was sich Kirsten Bruhn für London erhofft und wie das Ringer-Paar Englich Sport, Kinder und Beruf unter einen Hut bekommt – das erfahren Sie bei Vision Gold.
Britta Heidemann

Gelingt Englich 2012 erneut der Geniestreich?
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Steffi Nerius

Aller guten Dinge sind drei!

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Sebastian Coe

Der Name Bruhn steht für Erfolg!

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  Sebastian Coe Der Name Bruhn steht für Erfolg!
60 Weltrekorde, 71 Europarekorde sowie Deutsche Meistertitel, dazu zwei Paralympische Goldmedaillen in Athen 2004 und Peking 2008 jeweils über 100 Meter Brust. Diese Zahlen sagen mehr als tausend Worte. Dabei ist das lediglich ein Auszug aus der "Erfolgskartei" Kirsten Bruhn, der ohne weiteres durch eine Fülle an Podestplätzen und Titeln bei Welt- und Europameisterschaften ergänzt werden könnte. Mit mittlerweile 41 Jahren hat sich die am 3. November 1969 in Eutin (Schleswig-Holstein) geborene Wasbekerin trotz all ihrer Triumphe für die kommenden zwei Jahre noch einiges vorgenommen: Im Juli 2011 wartet die Europameisterschaft in Berlin. Das Jahr 2012 steht ganz im Zeichen der Paralympischen Spiele in London. Erfolgsmüde sieht anders aus. Ab ihrem 10. Lebensjahr nahm Bruhn häufig an bundesweiten Schwimmwettbewerben teil. 1990 absolvierte sie das Abitur. Es folgte ein einjähriger Auslandsaufenthalt in New Jersey (USA) als Au-pair Mädchen. Nach ihrer Rückkehr 1991 dann der Schicksalsschlag: Bei einem schweren Motorradunfall auf der griechischen Insel Kos erlitt die Schleswig-Holsteinerin eine inkomplette Querschnittslähmung. Damit zerplatzte der Traum von einem privaten Grafik– und Designstudium in Hamburg. Stattdessen trat Bruhn nach der zweijährigen Rehabilitationsphase 1993 eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten an. Das Schwimmen diente fortan nur noch als Beweglichkeitstraining bis 2002 mit dem ersten Wettkampf im Behindertenbereich die "zweite" Karriere ihren Anfang nahm. Heute weiß Kirsten Bruhn mit ihrem körperlichen Handicap umzugehen: "Ich bin behindert, aber ich bin gesund!"

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  Steffi Nerius


Aller guten Dinge sind Drei!
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Mirko will Ringerin Yvonne Englich die Olympischen Spiele 2012 in London erstmals als Athletin erleben. Bereits vor sieben Jahren strebte sie eine Olympia-Teilnahme in Athen an, eine Schwangerschaft lies ihren Traum jedoch zerplatzen. Hinzu kam eine komplexe Verletzung (Bänderriss, Meniskusschaden, Riss der Patellasehne, geplatzter Schleimbeutel). Vier Jahre später schließlich – Englich hatte im Frühjahr 2008 zunächst die Deutsche Meisterschaft gewonnen – musste die 31jährige erneut passen. Nicht zuletzt der Medaillengewinn ihres Mannes spornte sie an, das Unternehmen "London 2012" zu forcieren. Für ihr großes Ziel wechselte sie Ende 2009 von ihrem Heimatverein SC Kolb – wo 1988 ihre Karriere begann – zum RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder), um im dortigen Bundesleistungszentrum unter optimalen Trainingsbedingungen ihre Fähigkeiten zu verbessern. Erste Früchte trug der Vereinswechsel bereits Anfang 2010, als die Neu-Frankfurterin in Freiburg nach 2002 und 2008 zum dritten Mal den Deutschen Meistertitel holte. Bei der Weltmeisterschaft in Baku scheiterte Englich in einem spannenden Kampf auf unglückliche Art und Weise an der Kolumbianerin Sandra Roa Velandia. Zwar gelang es der zweifachen Mutter 2011 nicht, den DM-Titel zu verteidigen, doch dieser kleine Rückschlag wird ihr großes Ziel Olympia 2012 mit Sicherheit nicht beeinträchtigen.

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  Britta Heidemann Gelingt Englich 2012 erneut der Geniestreich?
1,85 Meter groß, 102 Kilogramm schwer. Mirko Englich ist das perfekte Abbild eines Vorzeigeringers. Wie sollte es auch anders sein, entstammt der muskulöse Spitzensportler doch einer „Ringerfamilie“. Schon der Vater hatte Spaß am Ringen, seine Schwester ebenfalls. So verwundert es kaum, dass auch der 1978 in Witten geborene Mirko bereits 1985 bei einem Sichtungstag in Nordrhein-Westfalen auf sein Talent aufmerksam machte. Nach sieben Deutschen Meistertiteln im Juniorenbereich in den Jahren 1992-1998 feierte der Wahlbrandenburger 1998 in seiner Heimat Witten den ersten DM-Titel im prestigeträchtigeren Erwachsenenbereich. Heute ist Mirko Englich neunfacher Deutscher Meister. Auf internationaler Ebene blickt Englich auf einige sehenswerte Resultate zurück. Der wahre Geniestreich allerdings gelang ihm vor fast drei Jahren bei den Olympischen Spielen in Peking 2008. Begleitet von seinen engsten Vertrauten um Frau Yvonne, sowie den Kindern Noah und Lotta, rang sich Mirko Englich souverän bis ins Finale durch. Einzig der Russe Aslanbeck Chuschtow beendete Englichs Siegeszug. Nichtsdestotrotz überwog auch nach der Olympischen Finalniederlage die Freude. Zu unerwartet kam diese Silbermedaille im griechisch-römischen Stil bis 96kg, die erste Olympische Medaille seit Maik Bullmanns drittem Platz in Atlanta 1996. Fernab des Ringsports ist der 32jährige Feuerwehrmann und Dozent an der Landesfeuerwehrschule Eisenhüttenstadt. Dieser Beruf lässt sich optimal mit den Trainingseinheiten am Olympiastützpunkt Frankfurt (Oder) kombinieren. Sein Ziel ist klar: Auch London 2012 soll ein erfolgreiches Olympia-Erlebnis werden
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