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Die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Sara Goller sind seit 2004 gemeinsam aktiv und können seitdem große Erfolge verzeichnen:
mehrfache deutsche Meisterinnen, doppelte Europameisterinnen, Podiums-Platzierungen bei Turnieren der World Tour.

An ihrem Wohn- und Trainingsort Hamburg begleiteten unsere Reporter das junge Duo bei ihren Vorbereitungen für die aktuelle Saison 2011 und den Olympischen Spielen im kommenden Jahr.

Außerdem bei Vision Gold – Behinderten-Dressurreiten: Hannelore „Hanne“ Brenner hat bereits fünf Medaillen bei den Paralympics gewonnen. Die Krönung waren die zwei Goldmedaillen im Jahr 2008 in Hong Kong.

Britta Heidemann

Sara Goller setzt auf Mentaltraining

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Steffi Nerius

Laura Ludwig - Beachvolleballerin mit großem Potential

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Sebastian Coe

Hanne Brenner - trotz Handicap rundum zufrieden

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  Sebastian Coe Hanne Brenner - Trotz Handicap rundum zufrieden
Die Weltreiterspiele in Kentucky 2010 waren etwas ganz besonderes. Zum ersten Mal überhaupt in der Historie des Sports wurde eine gemeinsame Weltmeisterschaft für behinderte und nicht-behinderte Sportler ausgetragen. Hanne Brenner war Teil dieses bahnbrechenden Events. Zusammen mit ihrer Stute „Women of the World“ gewann die 47jährige in ihrer Wettkampfklasse (Grade 3) Doppelgold im Dressurreiten. Damit bestätigte sie die Erfolge der zurückliegenden Jahre. Schon bei den Paralympics in Hongkong 2008 und bei den Europameisterschaften in Kristiansand (NOR) 2009 ließ ihr Doppelsieg viele aufhorchen. Angesichts der positiven Ergebnisse bei gleichzeitig fröhlicher Ausstrahlung von Hanne, wird das Schicksal der achtfachen Deutschen Meisterin fast vergessen: Während einer Vielseitigkeitsprüfung stürzte sie 1986 schwer. Das Pferd überschlug sich und begrub dabei die Norddeutsche unter sich. Seither ist sie komplett querschnittsgelähmt. Unmittelbar nach dem Unfall lernte die gebürtige Lüneburgerin mit ihrem Handicap umzugehen. Auf Krücken verließ sie das Krankenhaus und fuhr eigenständig mit dem Auto nach Hause. Abseits des Sports hatte die Wachenheimerin nach einem absolvierten BWL – Studium 17 Jahre für die Deutsche Telekom gearbeitet, bevor sie 2009 ihre Tätigkeit bei „Lotto Rheinland-Pfalz“ aufnahm. Langeweile kommt in Brenners Freizeit nur selten auf. Neben ihren Hunden ist das Tauchen ihre zweite große Passion. Fest im Blick hat das Mitglied des Teams-Rheinland-Pfalz die Titelverteidigung in London 2012. Die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Wettkampfvorbereitung könnten mit einer Wohnung direkt neben dem Reiterhof sowie den vielen Pferden und Hunden, zu denen Hanne Brenner einen sehr engen, persönlichen Bezug hat, kaum besser sein. Was soll da noch schief gehen?

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  Steffi Nerius


Laura Ludwig - Beachvolleyballerin mit großem Potiential
Mit 17 Jahren nach Leverkusen gewechselt, bis 2005 in der Halle aktiv gewesen und auf dem Sportinternat den Schulabschluss gemacht. Die Ähnlichkeit zur Vita von Teampartnerin Sara Goller fällt sofort auf. Am Niederrhein wurde das heutige Duo „gollerplusludwig“ sozusagen zusammengeführt. Laura Ludwig wuchs in der Weltmetropole Berlin auf. Dem Volleyballsport verfiel sie im Alter von acht Jahren als sie Mitglied beim Köpenicker SC wurde. 1999 wagte die 25jährige spaßeshalber in der Sommerpause den Schritt in den Sand. Aus lockeren Ballwechseln mit Freundinnen wurde bald professionelles Training. Diverse Turniere ließen nicht lange auf sich warten. Nach Jahren der Doppelbelastung aus Hallen- und Beachvolleyball fasste Ludwig 2005 auf Anraten von Sarah Goller den Entschluss, sich auf die „Strandvariante“ zu fokussieren. Das große Potenzial der Berliner Frohnatur deutete bereits der U18-WM-Titel 2003 – damals noch mit Jana Köhler – an. Ab dem Zusammenschluss mit Goller am 15. Mai 2004 sollte es mit der sportlichen Karriere wie erwähnt stetig bergauf gehen. Im August 2004 wurde der Sport schnell zur Nebensache. Während einer Trainingseinheit in Kiel-Schilksee verspürte Laura Ludwig urplötzlich Taubheitsgefühle im linken Arm und in der linken Mundhälfte, kurze Zeit später die Schockdiagnose: Ein leichter Schlaganfall. Wie durch ein Wunder begann Deutschlands Beachvolleyballerin der Jahre 2009 und 2010 nur zwei Monate später wieder zu trainieren. Bis heute ist die Ursache für dieses Drama ungeklärt. Ziele hat das Duo Goller/Ludwig, das seit Ende 2008 von dem neuseeländischen Spitzentrainer Craig Seuseu gecoacht wird, mit einem World-Tour-Sieg und einer Olympischen Medaille noch einige, doch spätestens seit dem Schicksalsschlag vor sieben Jahren wird die Gesundheit stets über allem stehen.

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  Sara Goller setzt auf Mentaltraining
Weicher Sand, angenehme Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad, dazu strahlender Sonnenschein und nicht selten das unendliche Rauschen des Ozeans. Für die Beach-Volleyballerin Sara Goller ist das, mit Abstrichen, der ganz „normale“ Trainingsalltag. Ein permanentes Vergnügen ist dieser Beruf jedoch mitnichten. Nur wer tagein tagaus höchst diszipliniert an seinen Fähigkeiten arbeitet und die Reisestrapazen auf sich nimmt, überlebt im „Haifischbecken“ Beachvolleyball. So geschehen bei Sara Goller. Die gebürtige Starnbergerin hegte sehr früh den Plan, Profivolleyballerin zu werden. Aufgrund der spärlichen Vereinsdichte in ihrer Heimat wechselte sie mit 15 Jahren den Wohnort, um für den SV Lohhof zu spielen. Zwei Jahre später zog Goller weiter nach Leverkusen. Dort sammelte sie Spielpraxis in der Bundesliga und absolvierte parallel dazu ihr Abitur. Auf Beachvolleyball spezialisiert hat sich Goller 2005. Für diesen riskanten Schritt bedurfte es einer besonders ausgeprägten psychischen Stärke. Festes Einkommen gibt es im Beachvolleyball nicht, Geld verdient man durch Turnierprämien sowie Werbeverträge. In der Weltspitze entscheiden meist Nuancen über Sieg oder Niederlage. Deshalb ist das Mentaltraining bis heute ein essentieller Trainingsinhalt! Zusammen mit ihrer langjährigen Partnerin Laura Ludwig –beide gehen 2011 in ihre achte gemeinsame Saison – hat die 27jährige Goller einige Titel vorzuweisen: Der Titel-Hattrick auf nationaler Ebene (2006-2008) sowie die EM-Titel 2008 und 2010 gelten als ihre größten Erfolge. Im Juni steigt die WM in Rom, ein Jahr später warten die Olympischen Spiele in London. Spätestens dann, vier Jahre nach dem traurigen Achtelfinal-Aus von Peking 2008, wo der Druck für Goller/Ludwig wohl noch einen Tick zu groß war, will die Wahlhamburgerin das Podium erklimmen.

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